Zahnlose Raubmöhre

Unsere kleine Raubmöhre “Indy” ist seit Dienstag nun so gut wie zahnlos. Er hatte ja im Januar 2022 bereits aufgrund einer starken Gingivitis und wild wucherndem Zahnfleisch eine große Zahn-OP, bei der 17 Zähne entfernt werden mussten. Die OP hatte er super verkraftet und es war angedacht, einmal jährlich eine Kontrolle durchzuführen. Kürzlich hatte ich dann festgestellt, dass sich der Zahnfleischrand bei Indy wieder leicht rötete und so sprachen wir vorletzte Woche bei unserem Tierarzt vor. Tja, von Außen kann man den Fortschritt von FORL leider nicht feststellen und so landete Indy in Absprache am Dienstag wieder auf dem OP-Tisch zum Dentalröntgen. Und was soll ich sagen, der Gute ist mit seinen 2 Jahren und 7 Monaten jetzt so gut wie zahnlos. Lediglich die 4 Fangzähne und die 5 Minis…

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Die “Neue” am Kalscheurer Weiher

Die “Neue” aus dem Titel des Posts ist meine neue Kamera, die ich seit letzter Woche mein Eigen nennen darf. Ich hatte ja erst im letzten Sommer meine Canon EOS 5 D Mark IV dem Göttergatten vererbt, weil ich auf Dauer bei Wildlifeaufnahmen (und die mache ich eben sehr häufig) irgendwie dann doch den Cropfaktor der alten Canon EOS 7 D Mark II vermisst habe, die ich mal besaß und ich hatte mir im Gegenzug die Canon EOS 90 d gekauft, um Dank Cropfaktor wieder etwas mehr “Brennweite” zu haben. Mit der war ich auch eigentlich sehr zufrieden … bis auf die Tatsache, dass ich nun seit Sommer für die Astrofotografie eben keine Vollformatkamera mehr zur Verfügung hatte, da der Göttergatte ja meine Kamera geerbt hatte und sie im Normalfall…

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Ein kleines Glücksspiel …

… ist das zur Zeit da Draußen, wenn die Wetter-App zwischendurch kleine Lücken für Sonnenschein meldet. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und wenn ich mir die kommenden Tage wettermäßig so angucke, war das gestern Abend meine einzige Chance diese Woche, noch Küchenschellen bei einem eventuell sichtbaren Sonnenuntergang fotografieren zu können. Ich weiß nicht, wie oft ich mir gestern im Laufe des Tages den Wolkenzug in meiner Wetter-App angesehen und gehofft habe, dass diese kleine Wolkenlücke die zur Sonnenuntergangszeit sichtbar war, auch bis zum Abend noch da sein würde. Je später der Nachmittag umso nasser wurde es draußen und ich sah meine Chancen schon schwinden und überlegte nicht nur einmal, ob ich den Weg zu den Küchenschellen tatsächlich auf mich nehmen sollte, denn es sind immerhin 45 km bis…

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Lord Helmchen !

Bestimmte Motive wiederholen sich im Bereich der Naturfotografie meist jedes Jahr zu bestimmten Zeiten aufs Neue. Im März sind es bei mir die Blausternchen (dieses Jahr nicht), die Küchenschellen und auch die Erdkröten zum Beispiel, die dann aus dem Wald wieder zu ihren Laichgewässern wandern, um sich fortzupflanzen. Dieses Jahr habe ich den Zeitpunkt der Krötenwanderung allerdings verpasst und als ich gestern Nachmittag am Krötenweiher eintraf, musste ich feststellen, dass die Kröten bereits wieder begonnen haben, abzuwandern, um das restliche Jahr wieder im Wald zu verbringen. Aber es waren doch noch so einige im und am Weiher unterwegs. Allen voran … Lord Helmchen ! So habe ich sie zumindest aufgrund ihres Kopfschmucks getauft. Irgendwie musste ich mir bei ihrem Anblick ständig das Lachen verkneifen, was mir nicht allzu gut gelungen…

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Die Küchenschellen blühen

Nachdem ich vor fast 2 Wochen ja umsonst in Sachen Küchenschellen in die Eifel gefahren war und “meine” Küchenschellenstelle mit Schnee bedeckt vorfand, bin ich letztes Wochenende noch einmal los. Und siehe da … so einige Pflänzchen sind mittlerweile ausgetrieben und blühen. Leider habe ich an diesem Morgen keine Blüte gefunden, die so gestanden hätte, dass ich sie – in meinen Augen – wirklich schön hätte ablichten können. Die obige Blüte sieht zwar schön aus, aber ich musste recht nah an sie heran und so hat sie in der Gesamtkomposition für meinen Geschmack zu wenig Platz rechts und links. Von weiter weg fotografieren ging allerdings aufgrund von ziemlich viel anderweitigem Gestrüpp, das im Weg stand, nicht. Und eine kleinere Brennweite hatte ich auch nicht dabei. Egal … muss ich halt…

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Tierchen statt Blümchen

Die ersten Küchenschellen blühen auf den Kalkmagerhängen der Eifel … so meine Info, die ich von einem anderen Fotografen vor knapp 2 Wochen bekommen hatte und der auch schon ein paar ablichten konnte. Und so fuhr ich Samstagmorgen sehr beschwingt in die nahe Nordeifel an “meine” Küchenschellenfotografiestelle. Allerdings hatte ich irgendwie nicht so ganz darüber nachgedacht, dass wir vor 2 Wochen einen kleinen Minifrühling hatten, der aber ja schon längst wieder durch usseliges und kaltes Wetter ersetzt wurde. Und irgendwie hatte ich auch verdrängt, dass es letzten Donnerstag selbst bei uns am Rand der Voreifel noch einmal geschneit hatte, was darauf schließen lässt, dass es in der Nordeifel definitiv Schnee gegeben hat. Und so fand ich den Küchenschellenberg auch schließlich noch weiß vor. Von lila Blüten unter dem ganzen Weiß…

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Bislicher Insel 01/2023

Ca. 200.000 Gänse überwintern im Kreis Wesel am Niederrhein und ca. 20.000 davon allein auf dem 1052 Hektar großen Gebietes der Bislicher Insel, die eigentlich gar keine Insel, sondern eine Landzunge ist. Bis zu 11 Gänsearten gibt es dann in den Monaten zwischen Oktober bis März zu sehen. Aber die Stars der Bislicher Insel sind die Seeadler.In den Wintermonaten waren sie seit 2008 immer mal wieder Wintergäste und ab 2017 kann dort ein Pärchen beobachtet werden, dass sich dort dauerhaft niedergelassen hat.Sie sind das einzige in NRW brütende Seeadlerpaar und sie haben seit 2018 schon drei Bruten erfolgreich aufgezogen. Im letzten Jahr wurde die Brut aber jäh durch ein weiteres Seeadlermännchen zerstört, das plötzlich im Revier auftauchte und den Horst samt recht frisch geschlüpfter Brut angriff. Das im Netz sitzende…

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Draufgehalten / Waldspaziergang

Gestern Abend sind wir zu Freunden in die Eifel gefahren und da um die gleiche Zeit Sonnenuntergangszeit sein würde, habe ich einfach mal ganz optimistisch meine Bridge eingepackt, um während der Fahrt einfach auf die verschiedensten Dinge “draufzuhalten”, während der Göttergatte am Steuer saß. Also für “Draufgehalten” und aus dem fahrenden Auto heraus, bin ich doch mehr als zufrieden, was dabei entstanden ist. Hätte ich so gar nicht für möglich gehalten. Sollte ich vielleicht zukünftig öfter machen. Heute Morgen bin ich dann bei Temperaturen knapp um den Gefrierpunkt herum bei uns im Wald eine 4,2 km lange Runde gelaufen und habe nach Motiven Ausschau gehalten. Leider habe ich nicht wirklich etwas gefunden, was mir gefiel. Ist halt immer noch alles recht trostlos da draußen. Und so hab ich euch von…

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Burg Runkel

Ca. 6 km vom hessischen Limburg und ca. 60 km von Frankfurt am Main entfernt liegt die kleine Stadt Runkel mit ihren knapp 9.500 Einwohnern, die auf 9 Ortsteile verteilt leben, im Landkreis Limburg-Weilburg. In Runkel selbst erhebt sich ca. 40 Meter über der Lahn die gleichnamige hochmittelalterliche Burg Runkel, die erstmals 1159 erwähnt wurde, aber wahrscheinlich älteren Datums ist. Einer Sage nach soll ein Ritter Karls des Großen im Jahr 778 den Entschluss gefasst haben, auf dem Felsen, auf dem die Burg heute thront, eine Burg zu errichten. Erbaut wurde sie aber wohl von den Herren zu Runkel. Leider fielen Haupt- und Kernburg zum größten Teil am 15.10.1634 dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer und wurden nicht wieder aufgebaut. Unterburg und Wirtschaftsgebäude wurden dagegen wieder auf- und teils ausgebaut. Die…

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Spaziergang in der Waldau

Ich habe mir spontan 3 Tage frei genommen, weil ich drohte wieder in die Stressspirale zu rutschen bzw. ich war drin und bekam mich die Tage nicht mehr runter. Und weil ich auf keinen Fall so enden wollte, wie letztes Jahr als ich mit Burnout schließlich gar nicht mehr konnte, habe ich mir selbst ein langes Wochenende verordnet und nehme seit 2 Tagen – zwar mit Widerwillen – auch wieder meine Antidepressiva, die mir allerdings auch helfen und mich wieder erden. Dieses Mal schien mir das ganze auf den Magen zu schlagen, denn zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich die letzten 2 Wochen mit Sodbrennen zu tun und so nehme ich nun nach einem gestrigen Besuch bei meiner Ärztin auch dagegen erst mal ein Mittelchen *grmpf*. Nachdem ich…

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Ein bisschen Eifel

Nachdem ich am Wochenende schon wieder faul herumgehangen habe, weil das Wetter einfach zu nass war, habe ich wenigstens meinen gestrigen freien Tag dazu genutzt, das schöne Wetter, das natürlich wieder außerhalb des Wochenendes kam, zu genießen und mit der Kamera rauszugehen bzw. rauszufahren. Hier im Rheinland war gestern Rosenmontag und an dem Tag läuft hier arbeitstechnisch fast gar nichts. Seit einigen Jahren ist der Brauchtumstag bei uns im Betrieb zwar weggefallen und wir müssen Urlaub nehmen bzw. Überstunden abbauen, wenn wir frei haben wollen, aber es besteht keine Anwesenheitspflicht, sodass der laufende Betrieb an diesem Tag im Normalfall kaum bis gar nicht stattfindet, weil kaum jemand da ist, denn im näheren Umland wie Köln und auch in Bonn, wo ich arbeite, findet an Rosenmontag der Karnevalsumzug statt, an dem…

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Hörnchen statt Glöckchen

In erster Linie wollten Andreas (Link zu Instagram) und ich heute Morgen in der Kölner Flora die ersten Frühblüher wie Krokusse, Schneeglöckchen und Winterlinge fotografieren. Aber irgendwie wollten mir davon heute Morgen keine Bilder gelingen, mit denen ich wirklich zufrieden gewesen wäre. Zu wenig Licht und überhaupt. Die letzten Tage schien bei uns wunderbar die Sonne und kaum ist Wochenende … zack, Sonne weg, Himmel dicht bewölkt, was dazu führt, dass die Krokusse ihre Blüten schön geschlossen halten. Und ab Montag soll es hier natürlich wieder so richtig sonnig werden *grmpf*. Und so richtig gute Hörnchenfotos wollten mir heute auch nicht gelingen, denn in der Flora treiben sich so einige Rabenkrähen herum, die sofort checken, wenn man Nüsse für die Hörnchen dabei hat. Kaum wirft man den Hörnchen welche zu,…

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