Misslungener Sonnenaufgang …

… auf dem Petersberg :augenroll:  

 

Ach was habe ich mir das malerisch vorgestellt … den Sonnenaufgang vom 29 km entfernten Petersberg  im Siebengebirge in das Bergische Land hinein zu fotografieren.

Tja, leider hat sich das sehr frühe Aufstehen heute Morgen nicht gelohnt, denn auf dem Petersberg scheint es keinen Platz zu geben, von dem man aus tatsächlich den Sonnenaufgang fotografieren kann. Die Stelle, die den freien Blick ins Bergische Land bietet, liegt leider zu weit links und der Sonnenaufgang fand genau hinter den Bäumen auf dem o. g. Foto statt. :motz:  

Ich konnte später durch die Bäume sehen, dass die Sonne heute als richtiger roter Feuerball über dem Horizont aufgegangen ist und so habe ich mich gleich noch viel mehr geärgert. Aber den Sonnenuntergang den müsste man vom Petersberg zur Westseite ganz gut fotografieren können und so werde ich das in meinem Urlaub noch nachholen, sofern das Wetter mitspielt.

Spontan bin ich dann zurück und zu uns in das kleine Naturschutzgebiet „Swistniederung bei Miel“ gefahren.

Am Eingang konnte ich diese beiden Gegenlichtaufnahmen machen, die mir ziemlich gut gefallen.

 

 

In der Swistniederung war ich im Juni bereits schon einmal und ich hatte die Hoffnung, dass dort noch die Strohballen auf den gemähten Getreidefeldern stehen, denn Strohballen habe ich lange keine mehr fotografiert.

Aber leider musste ich dort was ganz anderes sehen … seht ihr es auch ? Ich finde, es ist eindeutig …

 

 

Die Zeichen zeigen eindeutig in Richtung Herbst !

Die Bäume habe ihr sattes „Grün“ fast alle schon verloren und bei einigen färben sich die ersten Stellen bunt. Die Hagebutten hängen zu Hauf an den Sträuchern und es wehte die ganze Zeit der für den Herbst so typische leichte Wind. Und bei 13 Grad war ich froh über Pullover und Jacke.

Zu dem Zeitpunkt war es kaum vorstellbar, dass die Temperaturen heute im Laufe des Tage tatsächlich noch einmal auf 28 Grad klettern sollen.

Von einem kleinen Brückchen über der Swist konnte ich eine ganze Zeit lang einen Graureiher beim Fischfang beobachten. Und plötzlich schossen sogar in ihrem bekannten Tempo 2 Eisvögel unter der Brücke durch und flogen die Swist hinunter. Dass es an der Swist Eisvögel gibt, das wusste ich. Gesehen habe ich heute das erste Mal dort welche.

 

 

Gegen halb elf war ich dann wieder zu Hause,

Ein bisschen die Bude auf Vordermann bringen, Fotos sichten, bloggen und jetzt gehts mit dem neuen Thriller von Herrn Gruber in die Badewanne. :green:  

Habt einen schönen Mittwoch.

Eure

 

Eine scheiß Nacht und ein Pilztag

Nicht näher bestimmter Pilz

 

Eigentlich wollte ich heute Morgen in aller Frühe schon auf Pilzsuche gehen … natürlich nur um sie zu fotografieren. Ich kenne mich mit Pilzen nämlich null aus und so würde wer weiß was auf unseren Tellern landen, wenn ich sie pflücken würde. :green:  

Leider war das aber mit dem früh aufstehen heute Morgen nix, denn ich hatte diese Nacht wirklich ziemlich wenig Schlaf. :motz:  

Unser Uropa Yuri mit seinen fast 16 Jahren hat seit geraumer Zeit schon mal Anwandlungen von Demenz und das hat nochmal einen Schub bekommen, als Linus gestorben ist. Die Beiden waren ja ein Herz und eine Seele und hingen ständig aufeinander. Auch wenn sich Humbi sichtlich bemüht, ein guter Kuschelersatz zu sein, so ist er eben doch nicht Linus.

Ab und an sitzt Yuri irgendwo und brüllt und irgendwie sieht man an seinem Gesichtsausdruck, dass er selbst gerade nicht so genau weiß, was eigentlich Sache ist. Er ist mit sich und der Welt einfach im Unreinen und weiß sich nicht zu helfen, weil sein Oberstübchen halt nicht mehr so funktioniert, wie es sein sollte. Hinzu kommt, dass er schlechter hört als früher und überhaupt schreckhafter geworden ist, was bestimmte Dinge anbelangt. Der Staubsauger, der nie ein Problem für ihn war … man musste ihn früher damit sogar anfahren, damit er überhaupt Platz gemacht hat … ist heute ein Monster für ihn.   

Dann scheint er von Zeit zu Zeit echt an Verlustängsten zu leiden. Er weicht mir dann nicht von der Seite und möchte, dass ich ihn die ganze Zeit im Arm halte. Dabei pfotelt und knabbert er mit einer Intensität an meinem Gesicht herum und ich fühle seine verzweifelte Angst, ich könnte plötzlich weg sein. Das hängt mit Sicherheit mit Linus Fehlen zusammen, aber er muss da leider durch und ich kann ihm auch nicht wirklich dabei helfen.

Gestern Abend fing es damit an, dass er wohl Hunger hatte … man bemerke … in der Küche stand sowohl Trocken- als auch Nassfutter. Manchmal hilft es, wenn man ihn einfach in die Küche trägt und vor das Nassfutter setzt. Und siehe da, ooooh … da steht ja was und er frisst (ich sach ja, in seinem Oberstübchen läuft es nicht mehr rund). Gestern jedoch schien das Nassfutter in seinen Augen aber nicht mehr frisch genug zu sein und er weigerte sich, davon zu fressen. Ich werde allerdings einen Teufel tun und dann direkt was Neues hinstellen, denn Unarten will ich mir nicht anerziehen. Als er dann merkte, dass er wohl oder übel davon fressen musste, tat er dies auch, um es dann aber postwendend ins Wohnzimmer zu kotzen. :panik:  

Also hatten wir weiterhin einen brüllenden Yuri da sitzen, der scheinbar Hunger hatte, aber wohl nicht auf das, was in der Küche stand. Wir haben uns dann erweichen lassen und neues Nassfutter hingestellt und er stürtzte sich dann auch gleich darauf, um nach 3 Brocken „satt“ zu sein. :haue:
Also Hunger konnte er wohl doch nicht wirklich gehabt haben. :augenroll:  

Nun denn … sein Gebrüll hörte auch da nicht auf. Weder beruhigen, noch ignorieren und schließlich schimpfen, weil ich sichtlich gereizter wurde, nix half.

Für die nicht Orientalen-Halter unter meinen Lesern sei erwähnt, dass man die oft zarte Stimme einer Hauskatze nicht mit der Stimme eines Ories vergleichen kann. Sie ist wesentlich lauter und Yuri hat es vor allem drauf, in seine Lautstärke auch seinen Unmut zu packen und schon hat man einen motzenden und lauten Kater da sitzen, der sehr nervtötend sein kann.

Als wir schließlich gegen 21 Uhr ins Bett gegangen sind, gab es dann Leckerchen, die er wie jeden Abend sofort verschlang. Normalerweise legt er sich danach zu mir ins Bett und wandert dann irgendwann ab.

Gestern konnte er sich dann nicht entscheiden, was er denn nun genau wollte. In meinen Arm legen, aufstehen, auf meinen Bauch legen, aufstehen, neben mir auf dem Kopfkissen liegen, aufstehen, vom Bett runter … brüllen, brüllen, brüllen … wieder aufs Bett, auf meinen Bauch, mich anstarren, an mir rumpfoteln, in meinen Arm legen, aufstehen … vom Bett runter … brüllen, brüllen, brüllen.

Ich war schließlich sowas von genervt und innerlich brodelte es nur noch. Das habe ich natürlich auch ausgestrahlt, was natürlich nicht gerade zur Beruhigung der Situation beitrug. Dies übertrug sich dann auch auf die anderen Katzen, sodass sogar unser Mupinchen sich plötzlich dazu genötigt sah, Yuri eins überzubraten und das ist normalerweise überhaupt nicht ihre Art.

Das ganze Spiel ging bis 0.00 Uhr so. Ich hätte ihn erwürgen können !!!!

Ich habe ihm schließlich Rescuetropfen (Bachblüten für den seelischen Notfall) gegeben und nach 1 Stunde noch einmal und ihm eine ganze Portion Leckerchen gegeben, die gut eine Portion Futter ausgemacht hat und die er natürlich umgehend gefressen hat. Und dann war endlich Ruhe. Vielleicht auch, weil Humbi auch irgendwann aufs Bett kam und sich an mein Fußende legte, wo Yuri dann auch Platz nahm. Ich habe keine Ahnung, was den Kater gestern Abend geritten hat.

Endlich konnte ich schlafen, wenn auch immer mit einem Ohr lauschend, denn getraut habe ich dem Frieden nicht.

Um halb neun bin ich dann heute Morgen erst wach geworden und das auch nur, weil ich dringend auf die Toilette musste. Ich hätte danach gut und gerne noch weiterschlafen können, aber dann wäre ich gar nicht mehr richtig in die Gänge gekommen.

Bis ich dann endlich bei uns im nahen Wald bei den Pilzen war, hatten wir auch schon viertel vor 11 Uhr. Dort habe ich mich dann auch bis fast 14 Uhr rumgetrieben und einfach die Stille des Waldes genossen.

Viele Bilder sind es nicht geworden. Pilze waren zwar genug vorhanden, aber nicht jeder Pilz steht gut für ein Foto und viele sind auch bereits angeknabbert. Schade, Fliegenpilze habe ich dieses Jahr leider keine gefunden.

 

 

Drückt mir die Daumen, dass die kommende Nacht wieder eine ruhige Nacht mit viel Schlaf sein wird.

Euch wünsche ich einen schönen Montagabend.

Eure

 

 

Wo ist er nur … der Sommer ?

 

Nein, dieser Sommer trifft nun wirklich nicht meinen Geschmack !

Viel zu nass und zu kühl ist es jetzt schon sehr lange, was sich sehr negativ auf die Insektenwelt auswirkt. Nur wenige Arten sind noch zu sehen. Drei einsame Bläulinge haben Andreas, Helmut und ich heute in der Wahner Heide gefunden und einige ordinäre Fliegen.

Auch die Wespenspinnen, die man um diese Jahreszeit häufig dort antrifft, sind einfach nicht da. 3 Stück haben wir gesehen. Eine hatte sich sogar schon ihren Kokon für den Nachwuchs gewebt. Sah super interessant aus, war aber ziemlich nah am Boden zwischen dichtem Gras. Ein richtig gutes Foto wäre das nicht geworden und auch die anderen saßen so, dass man nicht recht rankam.

Dafür habe ich schon jede Menge Pilze gesehen, sodass ich morgen wohl mal meine Augen im Wald aufspähen werde. ;-)

Spontan haben wir dann unsere Location an das Aggerwehr in Siegburg verlegt, wo ich kürzlich schon einmal war. Hier sind es dann ein paar Langzeitaufnahmen geworden.

 

 

Das Wetter wusste nicht recht, was es wollte. Dichte Wolken, Regen und auch Sonne waren heute mit von der Partie.

Achja und falls sich jemand fragt, was mit meinem kaputten Teleobjektiv ist … ich warte immer noch auf Ersatz von Panasonic und so habe ich heute dann gleich zwei Kameras mit durch die Gegend geschleppt. Meine Olympus mit Landschafts- und Makrolinse und meine alte DSLR mit dem 600er Tele (welche sich jetzt ja in GöGa’s Besitz befinden) … man weiß ja nie, was man an Motiven gerade so findet.

Dementsprechend froh war ich dann auch, als wir irgendwann wieder am Auto waren. Meine Schultern wollten nämlich nicht mehr. :augenroll:  

So, ich gehe dann jetzt mal auf die Couch. :-)

Habt noch einen schönen Restsonntag.

Eure

 

Kategorien

Schnüffel-Archive