Ein Wasserfällchen …

… will ich ihn mal nennen, den Wasserfall Dreimühlen.

Er liegt in der Nähe von Ahütte in der Eifel und ist nur fußläufig zu erreichen.

Der Wasserfall Dreimühlen ist ein Wasserfall aus Moos und Kalk, der pro Jahr ca. 10 cm durch Karbonatablagerungen (Karbonat-Sintergesteine = Travertin) wächst.

Er entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als im Zuge des Bahnbaus drei stark karbonathaltige Quellbäche zusammengefasst und in den Ahbach umgeleitet wurden.

Aufgrund seiner Einmaligkeit darf er sich Naturdenkmal schimpfen.

Es gibt verschiedene Parkmöglichkeiten mit diversen Gehkilometern bis zum Wasserfall und wir haben uns heute Morgen für die geringste Distanz von gerade mal 1 km ab dem Parkplatz Ahütte vom Auto aus entschieden.

Zunächst geht es vorbei am Café “Nohner Mühle” und schließlich gabelt sich der Weg.
Ab da kann man den Wasserfall entweder über einen Fußpfad durch den Wald, der zum Eifelsteig gehört, erreichen oder parallel einen breiteren gepflasterten Weg laufen bzw. beide Möglichkeiten als Rundweg verbinden.

Hin sind wir über den gepflasterten Weg gelaufen und oberhalb des Wasserfalls geht es dann über teils höhere Naturstufen abwärts bis hinunter zum Fuß des Wasserfalls, wo dann das obige Bild entstanden ist.

Der Weg hinunter über diese Naturtreppen ist auf gar keinen Fall kinderwagentauglich.
Dies sollte man wissen, wenn man damit unterwegs ist. Der Kinderwagen müsste oberhalb des Wasserfalls auf dem Weg verbleiben, der von unten aber nicht mehr einsehbar ist.

Trotz der Tatsache, dass das Wetter heute Morgen recht wechselhaft bis regnerisch war, waren so einige Menschen unterwegs und die Augenblicke, in denen man den Wasserfall ohne Menschen fotografieren konnte, waren sehr rar. Aber wir waren auch mal wieder recht spät unterwegs und erst gegen 11 Uhr vor Ort.

Ganz früh morgens hat man den Wasserfall wahrscheinlich für sich oder teilt ihn sich vielleicht mit anderen Fotografen, die aber meistens Rücksicht aufeinander nehmen und versuchen, sich nicht gegenseitig im Weg bzw. im Bild zu stehen. ;-)

Zurück sind wir dann bis auf das letzte Stück auf dem Fußpfad gelaufen, der definitiv nicht für jeden geeignet ist.

Er ist sehr schmal und überall schauen Wurzeln und Steine aus dem Waldboden und die Steine sind zumindest bei feuchtem Wetter auch teils etwas glitschig. Dazu geht es mal ein bisschen aufwärts und dann wieder abwärts. Trittsicher sollte man also hierfür schon sein, sonst geht man besser den gepflasterten Weg hin und auch zurück.

Neben dem Wasserfall habe ich nur noch 1 Foto gemacht.

Ein Stück Wald wirkte total finster und ich habe versucht, dies auch auf dem Bild festzuhalten. Also nicht wundern, das war wirklich so.

Gegen 14 Uhr waren wir schließlich wieder zu Hause.

So, jetzt wünsche ich euch nochmal ein schönes Wochenende und wir lesen uns dann irgendwann wieder.

Eure
Frauke

6 Kommentare

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  1. Liebe Frauke,
    das erste was ich dachte war: wie niedlich.
    Sehr malerisch dazu.
    Und man kommt nur zu Fuss hin?!
    Das hält sicher so einige ab (mich) ;-)
    Zu Glück versorgst du uns immer fortwährend mit neuen Fotos.
    Danke schön
    Sei lieb gegrüsst und habe ein tolles Wochenende ♥
    k

    • Huhu liebe k,

      ja, malerisch ist er. ;-)

      Ja, nur zu Fuß. Man kommt über den geteerten Weg oben zwar mit Fahrrad oder auch Rollstuhl oder so hin, aber den Abstieg zum Wasserfall runter, der geht nur zu Fuß.

      Dir auch ein tolles Wochenende. Meines hat schon gut angefangen. Später mehr. :-)

      LG Frauke

  2. Hallo Frauke,

    ja dort ist es schön. Ich war mal im Winter dort, das sah auch klasse aus. Es war alles schön vereist. Muss ich auf jeden Fall auch nochmal hin. :huepfdreh:

    Viele Grüße
    Helmut