– eine fotografierende Rheinländerin im Vorgebirge –
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Ein Morgen auf dem Rodderberg

Aussicht genießen

Da ich im Moment nicht so viel laufen möchte und auch kann (Fersenspornprobleme) ging es Sonntagmorgen zusammen mit Helmut nur auf den Rodderberg und dieses Mal ohne vorher um den Krater herum zu laufen, sondern direkt hinauf auf die Kuppe.

Ich hatte gehofft, noch einmal ein schönes Foto von einem Schwalbenschwanz machen zu können, was mir dieses Jahr bislang noch nicht gelungen ist und so sollte es auch an diesem Tage bleiben. :augenroll:  

Gesehen haben wir zwar welche, aber sie flogen die ganze Zeit sehr unstet herum.

Ok … zu Beginn unserer Jagd hatte ich mich auf den Boden gesetzt und hoffte, dass einer der Falter an den in der Nähe befindlichen Heidenelken landen würde. Aber falsch gedacht, einer der Falter setzte sich etwas zu weit für mich entfernt auf einen Blauen Natternkopf.

Helmut, der nicht auf dem Boden saß, konnte dies ausnutzen, während ich in diesem Moment schlicht und ergreifend zu faul war, um mich zu erheben, denn die Sonne brannte ganz schön warm vom Himmel hinunter.

Und als ich mich schließlich bequemte und wieder aufstand, hatte keiner der Falter mehr ein Einsehen mit mir und so ging ich auch dieses Mal leer aus … zumindest was Fotos von Schwalbenschwänzen angeht.

Allerdings hatten wir das Highlight des Tages bereits zu Beginn unserer Runde beobachten und auf Foto festhalten können.

Ein Graureiher stand auf einer der weitläufigen Wiesen dort oben und war auf Beutezug.

Er hatte es auf Mäuse abgesehen und erwies sich als geschickter Jäger, denn innerhalb von knapp 15 Minuten erwischt er gleich 2 der kleinen Nager.

 

 

Ansonsten war nicht viel an Tieren zu sehen.

Insekten waren kaum auszumachen. Nur einen Gelbspanner konnten wir noch fotografieren, der kopfüber in einer Blüte stecke, was schon ein wenig seltsam aussah.

Ich würde fast vermuten, dass dies seine Schlafposition war, denn er ist ein vorwiegend nachtaktiver Falter.

 

 

Wahrscheinlich hatten sich die meisten Insekten vor der Hitze in Sicherheit gebracht, denn wir hatten uns erst gegen 10 Uhr getroffen und auf dem Rodderberg war es wirklich heiß … so wie auch die vergangenen Tage.

Ein Sonnenhütchen wäre nicht schlecht gewesen … allerdings passt das nicht so recht zu meinen Klamotten, die ich zum Fotografieren trage. Der passt dann doch eher zu einem Sommerkleidchen. :-)

 

 

Bis auf 34 Grad ging das Thermometer noch einmal hinauf.

Von Gewittern blieben wir bislang mal wieder unberührt während es um uns herum in Köln und Bonn zur Sache ging.

Für heute und morgen sind weitere Gewitter gemeldet … wo auch immer sie runter kommen werden.

Und wegen der Hitze haben der GöGa und ich beschlossen, zumindest unseren ersten heutigen Urlaubstag mit Ausschlafen zu beginnen und zu Hause zu bleiben. Tut meiner Ferse auch ganz gut. Und wenn die Hitze sich dann ab nächster Woche endlich gelegt hat, werden wir dann auch mit unseren geplanten Urlaubsaktivitäten beginnen, von denen ich dann mit Sicherheit berichten werde.

Für Freitagabend bräuchte ich mal eure Daumen … ich brauche des Nächtens einen klaren Himmel … die Milchstraße steht wieder günstig. :-)

So, euch wünsche ich eine angenehme Restwoche.

Wir lesen uns.

Eure

 

 

4 Antworten auf Ein Morgen auf dem Rodderberg

  • Hallo Frauke,

    wieder sehr schön beschrieben und gezeigt. Auch das Foto “ den Ausblick genießen“ gefällt mir sehr gut. Das war eine schöne und bequeme Tour. Wir sind ja nicht wirklich weit gegangen und mein neues Stühlchen ist nicht übel. :green: Das Du keinen der Schwalbis erwischen konntest ist natürlich Schade. Aber die fliegen bis in den September, je nach Wetter. Vielleicht ergibt sich ja noch eine Gelegenheit. Ich freue mich schon auf die nächste Tour und hoffe dass wir am Freitag Milchstrassenwetter haben. :huepfdreh: :huepfdreh: :huepfdreh:

    Viele Grüße
    Helmut

  • Na so was, da haben wir beide gerade die gleichen Probleme. Mein Sporn ärgert mich auch schon seit Wochen, aber wer kann denn bei der Hitze geschlossene Schuhe mit Einlagen tragen? Also tagsüber Zähne zusammen beißen und daheim in die weichen Gummischuhe von Duflex schlüpfen. Kennst du die? Der Wahnsinn!
    Liebe Grüße von Kerstin.
    Und dickes Lob für deine Aufnahmen, fast vergessen :foto:

    • Hallo liebe Kerstin,
      och Mensch … das ist ja blöd, dass du auch gerade an deinem Sporn leidest.
      Bei mir war er sehr lange ruhig, aber jetzt meldet er sich mal wieder.
      Ich halte es so wie du. Tagsüber Zähne zusammenbeißen und abends die Crocs anziehen. Ich glaube, die sind deinen Duflex sehr ähnlich. Die kannte ich bislang noch nicht.
      Dir alles Gute, dass der Sporn bald Ruhe gibt.
      LG Frauke

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