– eine fotografierende Rheinländerin im Vorgebirge –
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Ein Morgen an der Panzer Waschanlage

Braunkolbiger Dickkopffalter

Im Vergleich zu den letzten Tagen war es heute Morgen mit 19 Grad um 06.15 Uhr verhältnismäßig kühl, als ich an der alten Panzer Waschanlage in der Wahner Heide eintraf, um mich mit Andreas und Dirk zu treffen.

Neben der Panzer Waschanlage stehen zur Zeit viele Blütenpflanzen, von denen jedoch in den letzten Tagen so einige schon verwelkt sind. Bleibt bei der Trockenheit leider nicht aus. Das wiederum zieht sich wie ein roter Faden nach hinten durch. Keine Futterpflanzen = weniger Insekten = weniger Beutegreifer, die auf Insekten angewiesen sind, weniger Nachwuchs für das folgende Jahr usw. usw..

Das kann man bereits in diesem Jahr nach dem letzten viel zu trockenen und heißen Sommer deutlich merken. Von Allem sieht man irgendwie viel weniger Exemplare. Noch weniger als sowieso schon Dank des bereits bekannten Insektensterbens aufgrund zum Beispiel exzessiver Landwirtschaft und Monokulturen.

Als Normalbürger mag einem das wahrscheinlich gar nicht so wirklich auffallen … würde es mir vielleicht auch nicht, wenn ich nicht als begeisterte Naturfotografin so oft draußen unterwegs wäre, um Kribbel-Krabbel-Getier auf Bildern festzuhalten und das schon seit einigen Jahren. Es wird von Jahr zu Jahr weniger und weniger und das in allen Bereichen … wie schon erwähnt … der rote Faden zieht sich überall durch.

Es ist sprichwörtlich 5 vor 12 und so langsam scheinen das auch die Leute zu begreifen, die tatsächlich im großen Stil dagegen etwas unternehmen können.

Ob sie das wirklich tun, das werden wir sehen, aber ich habe da so meine Zweifel. Denn heute dreht sich alles nur noch um Macht und vor allem Geld und Geld regiert die Welt. Alles andere ist nebensächlich. Hauptsache man selbst hat ein geiles Leben.

Die Reaktion wird kommen, wenn auch zu spät, da bin ich mir sicher.

Ich glaube, wir schlittern mit großen Schritten dem Ende entgegen. Wir schaffen uns selbst ab ! Das Beste, das der Natur passieren kann. Sie wird sich wieder erholen, auch wenn es länger dauert.

So, jetzt aber genug schwarz gesehen … vielleicht und hoffentlich irre ich mich ja auch.

Viel los war also auch heute nicht.

2 Braunkolbige Dickkopffalter haben wir gefunden, die recht dekorativ an jeweils einer Pflanze saßen.

 

 

Sogar eine große Ringelnatter war heute nach langer Zeit mal wieder im Becken der Panzer Waschanlage unterwegs. Allerdings hielt sie sich die ganze Zeit im dicht bewachsenen Teil des Beckens auf, sodass ein gutes Foto nicht möglich war.

Die Teichmolche scheinen nun nach der Paarungszeit wieder das Landleben eingeläutet zu haben, bis sie im nächsten Frühjahr wieder im Becken erscheinen … ich habe zumindest keinen einzigen mehr gesehen.

Ein paar wenige Azurjungfern gibt es noch am Becken und Großlibellen sind nur noch selten dort unterwegs.

Ein Pärchen Blauflügel-Prachtlibellen hatte sich aber an das Becken verirrt. Die Spezies ist eigentlich an Fließgewässern beimatet. Fotografieren konnte ich allerdings nur das Weibchen, das entgegen seines Namens so gar nicht blau ist. ;-)

Auch ein Eichelhäher machte kurz auf der Holzabsperrung des Beckens Rast.

 

 

Gegen Mittag brannte die Sonne dann doch wieder ganz schön auf dem Pelz und so bin ich schließlich nach einem kurzen Abstecher zum Einkaufen wieder zu Hause eingetrudelt.

Was ich morgen mache, das steht noch nicht so ganz fest. Einen groben Plan gibt es ja, ob er umgesetzt wird, das wird sich erst morgen zeigen. :-)

In diesem Sinne … habt einen schönen Donnerstagabend.

Eure

 

 

Eine Antwort auf Ein Morgen an der Panzer Waschanlage

  • Dickkopffalter – hihi, der Name könnte auch zu mir passen mit meinem Dickschädel :totlach: War als Kind schon stur und bin es heute noch :green:
    Hier vertrocknen die Pflanzen in den Pflanzschalen, obwohl ich sogar 2 x täglich gieße. Wo geht das Wasser nur hin? Mehrere Blumen musste ich schon entsorgen. Ich werde auch nicht nachpflanzen und wenn die Sommer so bleiben, dann gibt es keine mehr. Schade um das Geld.
    Komm gut durch den heißen Tag, liebe Grüße von Kerstin.

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