Eine fotografierende Rheinländerin im Vorgebirge & die Jungs-WG

Die Natur pausiert

Irgendwann so im bereits fortgeschrittenen Hochsommer macht die Natur eine Pause.

Die meisten Tierkinderstuben sind nun leer und die Jungtiere machen sich auf die Suche nach einem eigenen Revier.

Auch die allermeisten Libellenarten sind bereits geschlüpft und es folgen nur noch wenige und es kehrt nun wieder ein bisschen mehr Ruhe ein.

Die Tiereltern müssen nicht mehr ständig geschäftig unterwegs sein und erholen sich von der anstrengenden Jungtierzeit.

Und wenn das Wetter auch noch nicht einmal mitspielt, so wie heute Morgen, dann kann so ein Morgen draußen für einen Naturfotografen auch schon einmal recht langweilig sein.

An den Stallberger Teichen war heute zumindest echt tote Hose und es dauerte auch nicht allzu lange und dann fing es auch noch an zu regnen an. Nachdem es auch nicht aufhören wollte und das Regenradar bis ca. 13 Uhr Regen voraussagte, sind Helmut und ich dann nach einer Runde um die ersten 3 Teiche auch wieder gen Heimat gefahren.

Aber ich will mich nicht beklagen, denn Regen haben wir leider immer noch bitter nötig. Die Wasserflächen an den Teichen werden immer kleiner und Bäche im Wald liegen trocken.

Auch wenn es nicht so heiß wie in den letzten beiden Sommern war, so fehlt doch immer noch dringend Regen.

Von denen ich gerne weniger hätte, obwohl es scheinbar recht wenige zu geben scheint, da sie unter Naturschutz stehen und das Töten von ihnen richtig Kohle kosten kann, sind Wespen.

Also ich konnte mich über Wespenmangel – zumindest der gemeinen Wespe – noch nie beschweren.

Ich begegne ihnen mit dem nötigen Respekt und würde sie auch nicht töten. Aber in der Wohnung mag ich sie gar nicht und jetzt im Hochsommer haben die Völker ihre maximale Zahl an Individuen erreicht und alle Arbeiterinnen sammeln fleißig Futter und man trifft sie überall.

Schon heute Morgen um 5.45 Uhr schwebte die erste von ihnen bei uns zum Küchenfenster herein, flog recht zielgerichtet auf den Napf mit dem frischen Katzenfutter zu, säbelte sich einen Brocken heraus und wollte damit wieder zum Fenster hinaus.

Leider hatte sie sich ein bisschen verschätzt und der Brocken war zu schwer für sie. Zweimal hat sie ihn auf dem Weg zum Fenster fallen gelassen, ihn vom Boden wieder aufgehoben und erneut versucht, mit ihm aus dem Fenster zu fliegen. Beim dritten Mal, sie hatte gerade eine Runde damit über der Spüle gedreht, ließ sie ihn schließlich liegen und flog erneut zum Nassfutterteller.

Dort säbelte sie dann klugerweise ein kleineres Stückchen heraus, was sie auch ohne Probleme dann zum Fenster hinaus transportierte, welches ich umgehend hinter ihr geschlossen habe.

Wenn die das nämlich einmal raus haben, kommen die immer wieder. Das hatten wir vor einigen Jahren nämlich mal. Da waren sie dann nach einer Weile plötzlich zu Zweit.

Heute Morgen wollte ich darauf verzichten, dass sie später vielleicht noch mit ihren Schwestern wieder auftaucht, denn ich wollte schließlich das Haus zum Fotografieren verlassen.

Dooferweise kam sie kurze Zeit später zum benachbarten Wohnzimmerfenster und später zum Schlafzimmerfenster hinein und so habe ich dann, nachdem sie wieder raus war, zerknirscht alle Fenster verrammelt, obwohl ich nach dem gestrigen heißen Tag gerne noch etwas länger gelüftet hätte.

So, genug geredet … ich für meinen Teil begebe mich jetzt den Rest des Tages auf die Couch und werde mich gleich zusammen mit dem Göttergatten – wie schon an den letzten beiden Abenden – mit Metal vom World Wide Wacken berieseln lassen.

Nachher kommen einige Bands, die wir doch recht cool finden. ;-)

Faster, harder … Wackeeeeeen !!!

Euch wünsche ich an dieser Stelle ein schönes Wochenende.

Eure

Frauke

 

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