Eine fotografierende Rheinländerin im Vorgebirge & die Jungs-WG

Die Burg Eltz

 

Die Burg Eltz ist eine Höhenburg (auf einer natürlichen Anhöhe errichtet) und sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut.

Im Tal der Eltz trennt sie das Maifeld und die Eifel in Rheinland-Pfalz.

Sie ist einer der bekanntesten Burgen bei uns im Umfeld und wohl Ziel einer jeden Grundschulklasse … auch schon vor fast 40 Jahren bei uns *ggg*.

Seit mehr als 800 Jahren und in der 33. Generation befindet sie sich nun schon im Besitz der gleichen Familie mit dem Namen Eltz und die Burg ist öffentlich zugänglich und kann über die Sommermonate mit täglichen Führungen besichtigt werden.  

Eine Kunstsammlung mit über 500 Exponaten zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert befindet sich in der Schatzkammer in den Kellergewölben. Einer der herausragenden Kunstschätze ist ein Ölgemälde von Lucas Cranach dem Älteren (Madonna mit Kind und Weintraube). Es ist in den Innenräumen der Burg ausgestellt.

Die Burg Eltz zierte schon den 500-DM-Schein.

Weiteres über die Burg Eltz verrät Wikipedia.

Ich war ja bereits zu Beginn meines Urlaubs einmal an der Burg. Allerdings am sehr frühen Morgen bei erst sehr viel Nebel und als dieser sich schließlich lichtete bei totalem Gegenlicht, sodass ein ordentliches Bild an dem Tag unmöglich war.

Gestern waren der GöGa und ich dann erst am Nachmittag dort … ohne Nebel und vor allem ohne Gegenlicht. ;-)

Vom Parkplatz geht man ca. 15 bis 20 Minuten einfach immer nur bergab durch den Wald, bis nach einer letzten Biegung endlich der Blick auf die Burg frei wird.

Man kann aber auch den Shuttle-Bus benutzen, der ständig zur Burg und wieder zum Parkplatz zurück fährt.

Runter sind wir zu Fuß gegangen, rauf haben wir aber gerne den Shuttle-Bus genommen. ;-)

Eine Burgführung haben wir nicht gemacht.

Die knapp 100 km sind wir wieder über Land zurück getuckelt … schön durchs Ahrtal.  :herz:  

Heute war leider mal Großputz angesagt. Irgendwie haben wir in den letzten Wochen immer nur das Nötigste geputzt. So ging es dann nicht mit der Kamera vor die Tür.

Aber morgen … da geht es wieder raus. Wohin … das erfahrt ihr dann noch. ;-)

Eure

Frauke

 

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Der Hochwildschutzpark Hunsrück

Polarwolf

Am Dienstag waren der GöGa und ich im Hochwildschutzpark Hunsrück, den ich auf den ersten Blick und spontan als nett bezeichnen würde. Die Tiere scheinen sich dort offensichtlich wohl zu fühlen und wirken allesamt gepflegt, so mein Eindruck und bei schönstem Herbstwetter und um die 20 Grad machten wir unsere Runde durch den Park.

Die Tiere sind allesamt – bis auf das Damwild – in Gehegen untergebracht, die man nicht betreten kann. Durch das riesige Damwildgehege geht man quer auf dem Rundweg durch den Park hindurch und wie bei den meisten Wildparks kann man auch dort Wildfutter kaufen und die Tiere füttern und sie kommen zutraulich bis an einen heran.  

Was mich ein wenig stutzig machte, war die Tatsache, dass ein Herr, der auch mit der Kamera im Park unterwegs war und mir einige Dinge am Gehege der Füchse erklärte, darauf hinwies, dass es anscheinend zur Zeit eine hitzige Debatte auf der FB-Seite des Parks über die Füchse und deren Haltung gibt und dass dort geäußert würde, dass die Tiere verhaltensgestört und sehr verängstigt seien.

Bei den vier Füchsen (3 Rotfüchse und 1 Farmfuchs mit dem Namen Loki) konnte ich auf jeden Fall bei einem der Rotfüchse eine mehr als auffällige Ängstlichkeit feststellen, der mit dem schwarzen Loki ein Gehege teilt. Loki kam mehrere Male zu mir an den  Zaun heran, wobei er meines Erachtens schon ein kleines Verhaltensproblem hat, denn er rannte ständig unruhig den gleichen Weg in seinem Gehege herum, wobei das grundsätzlich bei Wildtieren im Zoo vorkommen kann. 

Die beiden Rotfüchse im Nachbargehege verhielten sich dagegen völlig unauffällig.

Durch den Kommentar des Fotografen, der offensichtlich zum Park gehörte, wurde ich natürlich neugierig und suchte die FB-Seite des Parks auf und suchte nach den entsprechenden Artikeln nebst Kommentaren und gebe jetzt mal kurz wieder, um was es dort geht.

Genau die beiden Füchse, die ich als auffällig empfand, gehören gar nicht dem Park, sondern wohnen dort nur … zumindest des größten Teil des Jahres. Die Tiere befinden sich im Besitz eines Jagdvereins, der die Tiere scheinbar mehrere Wochen im Jahr vom Park wieder ausgehändigt bekommt und an ihnen in einer Schliefanlage, die tierschutzrechtlich umstritten sind, ihre Jagdhunde für die Baujagd am lebenden Objekt ausbildet.

Das die beiden Füchse dem Jagdverein gehören, hat der Park in einer Antwort bestätigt, aber nie Stellung zu der Frage bezogen, ob die Tiere wirklich für einige Wochen im Jahr zur Jagdausbildung an den Verein zurückgehen und das können sie meiner Meinung nach auch gar nicht, wenn sie die Füchse zumindest einigermaßen schützen wollen.

Ich bin ein absoluter Gegner der Jagd so wie sie heute gelebt wird und auf den ersten Blick würde ich auch empört aufschreien und fragen, wie es sein kann, dass ein Tierpark, der sich Hochwildschutzpark nennt, die Tiere tatsächlich für die oben genannten Zwecke den Jägern aushändigt. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass die Tiere den Rest des Jahres im Park mit Sicherheit besser aufgehoben sind und besser gepflegt werden, als es vor Ort in diesem Jagdverein der Fall wäre, wo man noch nicht einmal die Häufigkeit des Einsatzes der Füchse kontrollieren könnte.

Verhindern kann der Park den Einsatz der Füchse in der Schliefanlage als Nichtbesitzer der Tiere sowieso nicht, aber außerhalb der Trainingswochen wenigstens sicherstellen, dass die Tiere bei ihnen in besserer Obhut sind. Und ich denke mir, dass es dem Park mit Sicherheit wesentlich lieber wäre, wenn sie die Tiere nicht rausrücken müssten; aber tun sie es nicht, ist Streit vorprogrammiert und auch die Tatsache, dass die Tiere dann garantiert auch das restliche Jahr im Jagdverein leben müssten.

Man könnte als Park höchstens versuchen, die Tiere den Jäger abzukaufen … aber was bringt das ? Man „rettet“ die Beiden und die Jäger schaffen sich einfach neue an, sofern sie die Beiden überhaupt abgeben würden, was ich sehr bezweifel, denn sie brauchen die Füchse ja zur Ausbildung ihrer Hunde.

Also vielleicht sollte man den Park aufgrund der wohl gelebten Praxis vielleicht nicht direkt verteufeln. Und dass der Vorwurf der Herausgabe an die Jäger tatsächlich der Wahrheit entspricht, daran zweifel ich nicht; dafür spricht das Verhalten der Tiere und auch, dass genau zu diesem Vorwurf eben keinerlei Stellungnahme des Parks erfolgt ist.

Leider konnte ich die Füchse insgesamt nicht fotografieren, da Loki dafür einfach zu unentspannt durch das Gehege lief und der Rotfuchs nur einmal in geduckter Haltung von Versteck A nach Versteck B lief.

An die beiden Rotfüchse im Nachbargehege, die entspannt auf der Wiese lagen, kam ich leider nicht nah genug heran, da kurz vor dem Gehege der Weg zur Zeit für Besucher abgesperrt ist, da sich im Giebel des direkt gegenüberliegenden Stalls der Otter ein Hornissenvolk eingenistet hat und noch einige Tiere sehr aktiv dort umherfliegen und man nicht riskieren möchte, dass sich Besucher ein paar Stiche einfangen.

Aber hier nun ein paar Bilder, die ich im Park machen konnte.

 

 

Zurück ging die Fahrt 130 km über Land, die der GöGa mir zu Liebe gemacht hat. Ich liebe Fahrten über Land, statt über die Autobahn. Man sieht einfach viel mehr Landschaft und kommt teilweise durch schnuckelige Ortschaften. Man ist halt länger unterwegs … aber im Urlaub und am Wochenende ist das doch egal. :-)

Und was wir gestern gemacht haben, das steht dann im nächsten Artikel. :-)

Eure

Frauke

 

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Spaziergang Leyenweiher / Aggerauen

 

Tja, heute ist schon der letzte Tag meines 3 1/2wöchigen Urlaubs. Die Zeit ist verflogen wie ein Augenblick und ich habe so keinen Bock, am Montag wieder arbeiten zu gehen und in den Stress zurückzukehren, der mich dort erwartet.

Aber ich habe mir geschworen, dass ich meine Überstunden jetzt absolut herunterfahren werde. 10 Stunden und länger arbeiten ist nicht mehr ! Um Punkt 16 Uhr werde ich meinen Stift fallen lassen und „nach mir die Sintflut“ denken. Ich kann auf dem Niveau des letzten Jahres einfach nicht mehr weiter machen. Das hat mir sowas von nicht gut getan.

Nun aber zu den obigen Bildern. Die sind schon am Montag entstanden, als der GöGa und ich bei schönstem Sonnenwetter einen Spaziergang am Leyenweiher und durch die Aggerauen bei Troisdorf unternommen haben.

Sowohl am Leyenweiher als auch an der Agger haben wir einen Eisvogel gesehen. Am Weiher saß er jedoch viel zu weit entfernt, als dass ich ein gutes Foto hätte zeigen können und an der Agger flog er wie ein Tornado im Tiefflug im Affenzahn an uns vorbei.

Das war das erste Mal, dass der GöGa einen Eisvogel live gesehen und fotografiert hat. :-)

Eure

Frauke

 

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Auf Pilzsuche im Wald

Pilz – nicht näher bestimmt

 

Helmut und ich hatten uns für heute Morgen zum Pilze suchen verabredet.

Und da Pilze nicht weglaufen, hatten wir unser Treffen ausnahmsweise auf den späteren Vormittag verlegt, sodass ich etwas länger im Bett bleiben konnte (so langsam hat sich mein Körper an den Urlaub gewöhnt und ich kann morgens tatsächlich länger schlafen). Blöd nur, dass morgen tatsächlich schon unsere letzte Urlaubswoche anbricht. :-(

Leider schien das Wetter heute Morgen nicht mitspielen zu wollen, denn 30 Minuten vor dem Treffen nieselte es draußen noch. Nicht viel, aber doch beständig.  

Aber der Wettergott hatte ein Einsehen und Mitleid mit uns, denn oben bei uns im Wald angekommen, hörte es schließlich doch auf.

Pilze haben wir leider kaum gefunden. Und irgendwie auch kaum unterschiedliche Sorten. Spektakulär natürlich der von Helmut kreierte Indianerpilz. :green:

Das hier ist die magere Ausbeute (ein paar Flechten und Moos ist auch dabei).

 

 

Nach knapp 2 Stunden im Wald Rumkriechen sind wir schließlich noch 1 1/2 Stunden einfach bei uns durch die Felder spaziert, haben aber dort auch nicht wirklich etwas entdecken können.

Ein paar Bilder gibt es natürlich schon …

 

 

Am Auto haben mir dann meine Füße unten drunter echt unangenehm weh getan. Meine Trekkingschuhe laufen sich leider langsam durch und die Innensohle löst sich langsam auf und das nach gerade einmal 2 1/2 Jahren Tragzeit. Das ist eigentlich zu früh. Meine beiden letzten Paare haben deutlich länger gehalten. :-(

Also müssen wohl schon wieder neue Trekkingschuhe her … nutzt ja nix.

Habt noch einen schönen Sonntag.

Eure

Frauke

 

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