Bonpflicht der Umwelt „zu Liebe“

Also wer sich den Scheiß ausgedacht hat, der gehört in Zeiten, in denen gerade über Umweltschutz soviel wie noch nie gesprochen wird, echt geteert und gefedert.

Seit dem 01.01.2020 gilt sie nun … die Bonpflicht für alle Einzelhändler und so bekam ich dann heute Morgen bei der Bäckerei meines Vertrauens pflichtbewusst aber auch entschuldigend einen Bon für mein belegtes Käsebrötchen in die Hand gedrückt.

Die Kasse ist so umgerüstet, dass man noch nicht einmal manuell eingreifen kann, um vielleicht nach vorheriger Frage, ob denn ein Bon gewünscht ist, den Vorgang noch abbrechen kann. Der Bon wird gedruckt, ob man ihn nun haben möchte oder nicht.

Verschwenden wir halt noch mehr Papier und holzen noch mehr Wald ab … so what … wen interessiert es ? Mich zum Beispiel !

Kann ich mir ja auch wieder Bücher aus Papier kaufen, anstatt mir die sowieso nicht gerade geliebten E-Books runter zu laden, die ich mittlerweile nutze, obwohl ich Papierbücher eigentlich viel lieber habe … aber man tut ja selbst im Kleinen was für den Umweltschutz.

Und ihr ? Auch schon einen Bon in die Hand gedrückt bekommen, wo ihr sonst gut und gerne darauf verzichtet habt ?

Eure

Frauke

 

 

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9 Kommentare

  1. Für mich ist das wirklich auch einfach unverständlich. Gut, auf Nachfrage sollte man einen Kasssenbon bekommen, aber doch nicht „gezwungenermaßen“. Mein Cappu am Morgen in der Bäckerei um die Ecke ist jetzt auch bonpflichtig. Jawohl, das ist ein Gesetz gegen den Umweltschutz.

    • Selbst in einigen Supermärkten wird man ja gefragt ob man einen Bon möchte…

    • Huhu liebe Ute,
      da sagst du es und die, die sie mit diesem Verfahren erwischen wollen, die bekommen sie eh nicht.
      Hab ein schönes Wochenende !
      LG Frauke

  2. Mal ganz abgesehen dass ich es für eine Frechheit halte, einen ganzen Dienstleistungszweig unter Generalverdacht zu stellen, muss ich sagen, die Bäcker sollten dazu lernen. Bei unserem Bäcker gibt es bestimmt schon 15 Jahre!!! mit jedem Kauf einen Bon und damit werden Punkte gesammelt. Hat man einen bestimmten Anteil erreicht, kann man die Bons eintauchen geben ein Brot etc. oder einen Geldbetrag sich vom Betrag abziehen lassen. Somit haben diese Bon`s wenigstens einen Sinn.
    Ich denke der Bäcker an sich ist ein kleiner Fisch und es gäbe sicherlich ganz andere Zweige, wo man nach Steuersünder suchen müsste und wo sich das auch lohnen würde.

    Und vll. geben unsere Politiker sich für ihren eigenen Unfug auch mal eine Quittung (wenn der Wähler zu blöd dazu ist und dieselben Unfähigen immer wieder wählt) damit sie merken, dass vieles eben nicht Volkes Wille ist, sondern auch nur Steuerverschwendung. Unfähigkeit lässt grüssen!

    Liebe Grüsse von k, die diese Papierverschwendung nicht teilen kann, es sei denn die Bons hätten noch einen weiteren Sinn und müssten überall, auch am Kiosk etc. eingesetzt werden. Schwachsinn hoch zehn

    • Huhu liebe k,
      der Bäcker, bei dem ich mir morgens Brötchen hole, das ist nur ein kleiner Bäcker. Ich weiß nicht, wie aufwendig sowas logistisch ist.
      Aber ich würde jetzt auch nicht verlangen, dass der Bäcker unbedingt so eine Aktion fährt, damit die Bons einen Sinn bekommen … der Bäcker kann ja auch nix für den Schwachsinn.
      Tja … die Politiker … an die eigene Tasche gehen die nicht. Wirst du nicht erleben.
      LG Frauke

  3. Hallo Frauke,

    ich bin ganz deiner Meinung, Quatsch! Aber es ist nun mal so dass immer nur unten geschaut wird, wie beim Einzelhändler oder dem normalen Arbeitnehmer. Oben in den großen Unternehmen, da sind alle ehrlich und vor allem Umweltfreundlich. :green: Wir leben schon in einer verkehrten Welt und die Probleme sind ja auch erst seit gestern bekannt. Ich bin mal gespannt wann das Bargeld abgeschafft wird, dann hat man das Volk vollkommen unter Kontrolle und man bräuchte keinen Bon mehr. :green: :green: :green: Abschließend bin ich mal auf den Bon vom Verkehrsminister gespannt, für verschwendete Steuermillionen für eine nicht eingeführte Maut und voreilige Verträge. Da war auch was von meinem Geld bei, ohne Bon. So ich sag mal tschüss, wahrscheinlich werde ich gleich abgeholt. :totlach: :totlach: :totlach:

    Viele Grüße
    Helmut

    • Guten Morgen Helmut,
      na klar … in den großen Unternehmen sind sie natürlich alle besonders ehrlich. ;-)
      Wir werden sehen, ob man irgendwann das Bargeld abschafft. Ich persönlich hätte nix dagegen. Hab nix zu verbergen und zahle jetzt eh schon fast überall mit Karte.
      Deine Worte zum Verkehrsminister … sehr geil. :totlach:
      LG Frauke

  4. Hallo liebe Frauke. Willkommen im neuen Jahr! Ich war bis jetzt nur im Supermarkt und Blumenladen, wo ich bisher sowieso einen Beleg bekommen habe. Unser Bäcker mit mehreren Filialen hatte schon immer Kassenbelege, die kleinen Bäckereien werde ich testen.
    Ich brauche keinen Bon. Und wenn, dann sage ich es.
    Wird auch eines Tages mit dem Bargeld so sein. Im Supermarkt zahle ich fast immer mit Karte. Aber ganz aufs Kleingeld möchte man doch nicht verzichten. Trinkgeld, Taschengeld, kleine Spenden am Straßenrand, Kirche – wie soll das gehen? Steht dann an Heiligabend jemand am Kirchenausgang und hält ein Kartenlesegerät hin? Lustige Vorstellung. Da müsste man anstehen :-)
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Huhu liebe Kerstin,
      ich sage auch, wenn ich keinen Bon benötige, aber gedruckt ist er dann trotzdem. :-(
      Ich zahle mittlerweile fast nur noch mit Karte. Es sei denn, ich habe eine Kleinigkeit oder bin zum Beispiel im Restaurant.
      Ja, spenden in der Kirche wird dann schwierig *ggg*.
      LG Frauke

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