Auf dem Bausenberg

Dienstag hat es mich wieder in die Osteifel in den Kreis Ahrweiler gezogen.
Der Bausenberg bei Niederzissen war mein Ziel.

Ich hatte gehofft, dort noch eine Fangschreckenart fotografieren zu können, die dort heimisch ist. Aber leider ist es auch für sie wohl etwas zu spät im Jahr, obwohl sie unter normalen Umständen noch zu finden hätte sein können. Allerdings ist sie auch gut getarnt und deshalb ist es auch sehr gut möglich, dass ich einfach deshalb keine gefunden habe. ;-)

Der Bausenberg ist der am besten erhaltene Hufeisenkrater der Eifel.

Aufgrund der Vielzahl an Arten von Flora und Fauna steht er unter Naturschutz und so einige Schätze sind dort zu finden, die eigentlich eher im Mittelmeerraum beheimatet sind, hier aber das für sie optimale Klima vorfinden.

Vom Wanderparkplatz aus, der Gott sei Dank schon ein Stück den Berg hinauf liegt, geht es aber trotzdem erst einmal noch ein ganzes Stück bergauf, bevor ich ein Tiergatter passiere und der von mir eingeschlagene Weg dann erst einmal ebener wurde.

Dank einem Tipp wusste ich zumindest, wo am Bausenberg ich nach gesuchtem Tierchen gucken musste und hielt mich erst einmal in diesem Bereich, von dem man einen Blick auf die Burg Olbrück erhaschen kann, auf.

Hier ist der Bausenberg sandig und steinig und der Fels karg und damit diese offene Landschaft auch so erhalten bleibt, lebt hier über den Sommer wohl eine Ziegenherde, die ich jedoch nicht mehr antreffe.

Am Ende dieses doch sehr kargen Lebensraums durchquere ich erneut ein Gatter, dass die Ziegen an dieser Stelle davon abhalten soll, dem Weg, der nun stetig bergan führt, in den Wald zu folgen.

Hin und wieder passiert man große Basaltblöcke, die wahrscheinlich noch vom letzten Ausbruch des Vulkans an Ort und Stelle liegen.

Bis ganz an den Kraterrand gehe ich nicht, sondern biege kurz vorher ab, da ich mir nur eine kleine Runde von 2,4 km ausgesucht habe.

Ein Stückchen noch und plötzlich stehe ich vor einer gerodeten Fläche mit freiem Blick auf Niederzissen am Fuße des Berges und in die Ferne.

Eine Informationstafel verrät mir, dass dies ein Startplatz für Gleitschirmflieger ist.

Drei Bänke und ein Tisch laden zum Verweilen ein und das tue ich auch und genieße die Aussicht.

Um mich herum sind an diesem sehr warmen Tag noch sehr viele Schmetterlinge unterwegs und auch eine Menge Hornissen jagen in den Eichen, die unmittelbar hinter den Bänken stehen.

Wenn die Autobahn leider nicht so nahe wäre und die damit verbundene Geräuschkulisse nicht existieren würde, wäre der Platz einfach wunderschön … so ist er halt nur schön. :-)

Nach einer halben Stunde zwinge ich mich dann zum Weitergehen und passiere schließlich im Wald einen Grenzpunkt.

Welche Bedeutung er hat konnte ich leider nicht herausfinden.

Auch wenn ich nicht das fotografieren konnte, weswegen ich eigentlich dort war, so war es doch eine schöne kleine Runde.

Eure
Frauke

 

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2 Kommentare

  1. Hallo Frauke,

    sehr schön beschreiben und gezeigt deine Runde am Bausenberg. Da muss ich unbedingt mal mit hin. Und der Blick auf die Burg Olbrück ist ja von dort auch sehr schön.

    Viele Grüße
    Helmut

    • Huhu Helmut,
      nächste Saison „jagen“ wir gemeinsam am Bausenberg. Mit mindestens 4 Augen sieht man ja auch besser. :-)
      LG Frauke

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