– eine fotografierende Rheinländerin im Vorgebirge mit GöGa & den Orienauten –
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3 Tage Urlaub …

... 3 Bilder 

3 brauchbare Bilder in 3 Tagen ... hmmm ... da hab ich schon mal mehr gezeigt.  :floet:  

Montagabend waren der GöGa und ich auf dem Rodderberg, um von dort den Sonnenuntergang zu fotografieren.

Es war schön dort, die Stimmung gut, aber die Sonne ging leider fast unmittelbar neben einem unschönen Klotz von Gebäude in der Landschaft unter. Also nicht zeigenswert, was dabei entstanden ist.  

Und sonst haben wir auch nicht wirklich was gesehen, wo ein Foto lohnenswert gewesen wäre.

Gestern wollten wir eigentlich erst abends los und es nochmal mit dem Sonnenuntergang versuchen ... dieses Mal von anderer Stelle aus. Tja, als es dann am Abend so weit war, konnten wir uns nach dem Abendessen nicht mehr aufraffen und sind dann doch zu Hause geblieben.  :rotwerd:  

Heute Morgen bin ich alleine los gezogen, da der GöGa im Moment gewaltig mit Heuschnupfen zu kämpfen hat und die Natur im Moment nicht seine beste Freundin ist.

Ziel war das kleine Naturschutzgebiet Eulenberg bei Hennef. Ein ehemaliger Basaltsteinbruch, um dessen Kraterkante ein Rundweg führt. Diesen sollte man keineswegs verlassen und zu nah an den Kraterrand gehen, denn gerade bei warmen Wetter lösen sich immer wieder, wenn auch meist kleinere, Bröckchen vom Hang und fallen in die Tiefe.

Zunächst an einer Seite ständig ansteigend folgt man dem Rundweg um den Krater und nach der Hälfte geht es wieder abwärts. Groß ist das Gelände nicht und man ist, wenn man nicht gerade ständig stehen bleibt, um die Natur näher zu betrachten, wahrscheinlich innerhalb von 20 Minuten drum herum gegangen.

Tja, Schwalbenschwänze und Uhus, die unten im Steinbruch hausen und auch schon mehrere Bruten dort aufgezogen haben, waren der Grund meiner 30minütigen Fahrt dort hin.

Da ich bereits um 6.30 Uhr vor Ort war und die Wiesen von der Nacht noch recht feucht waren, hatte ich meine Kamera noch nicht aus dem Rucksack geholt, da ich erst zum Ende der Runde in den Steinbruch runter wollte, um nach den Uhus Ausschau zu halten und Schmetterlinge würde ich höchstens sitzend und noch flugunfähig finden. Also genug Zeit, um erst bei einem Fund die Kamera bereit zu machen. Ein grober Fehler, wie sich dann 5 Minuten vom Auto entfernt herausstellte, als plötzlich gerade mal 10 m vor mir ein Fuchs im hohen Gras auftauchte. Interessiert schnüffelte er an einer Stelle intensiv auf dem Boden herum und bemerkte mich tatsächlich erst nach ca. 20 Sekunden. 20 Sekunden, in denen ich, begleitet vom lauten und steten Gesang einer Goldammer, das wunderschöne Tier beobachten und währenddessen still vor mich hin fluchen konnte, weil ich die Kamera noch im Rucksack trug.  :motz:  

Als er mich schließlich entdeckte gab er Fersengeld und ward nicht mehr gesehen. Meine Kamera habe ich danach natürlich umgehend samt Teleobjektiv ausgepackt, um für weitere Begegnungen gewappnet zu sein.

Dafür gewährte mir die Goldammer wenigstens ein Bild.

 

 

Beschert wurden mir auf dem Weg um den Kraterrand dann noch 3 Rehe in einigen Abständen. Nur eins davon war aber so nett und blieb wenigstens nach einem Sprung ins Gebüsch dort stehen. So konnte ich wenigstens ein Bild ins Gestrüpp hinein schießen.

 

 

Einen Schwalbenschwanz oder auch andere Schmetterlinge habe ich vom Wegesrand aus nicht gesehen. Und nachdem ich nach nur 10 Metern durchs hohe Gras, weil ich die Hoffnung hatte, eines der Rehe noch auf einer Wiese zu erwischen, bereits 3 Zecken an der Hose krabbeln hatte, habe ich für den Rest des Weges auch darauf verzichtet, nochmal etwas mehr in die Wiesen hinein zu gehen, um genauer nach Schmetterlingen zu suchen und bin schön strikt auf dem Weg geblieben. Brrrrrr, ich hasse diese Viecher.

Zum Abschluss ging es dann runter an den See im Steinbruch.

Hier konnte ich im Wasser eine Menge Fische in diversen Größen und sogar einen Krebs sehen. Süßwasserquallen gibt es dort wohl auch, aber gesehen habe ich sie nicht.

Ca. 2 Stunden hab ich wohl dort unten gesessen und die steilen Wände des Steinbruchs abgesucht, um einen Uhu zu finden, denn in dieser Umgebung sind sie einfach Meister der Tarnung. Über mir kreisten eine ganze Zeit lang 2 Rotmilane. Allerdings viel zu weit oben. Ein gemachtes Foto reichte zur Bestimmung, aber keinesfalls, um es ins Internet zu schaffen. ;-)

Nach der Hälfte der Zeit flog dann plötzlich ein Uhu von rechts in mein Blickfeld ... wo auch immer er her kam.

Leider landete er nicht in der Felswand, wo ich ein Foto hätte machen können, sondern weiter weg in einer Baumgruppe und wurde von Ästen verdeckt. Zweimal ließ er kurz sein typisches "uuuuh" hören und damit war unsere Begegnung auch schon zu Ende.

Da schließlich auch 2 junge Erwachsene an den See kamen und sich dort laut unterhaltend niederließen, rechnete ich mir keine Chancen mehr aus, den Uhu nochmal zu sehen und da ich sowieso vor der großen Hitze wieder zu Hause sein wollte (es sind hier wieder knapp über 30 Grad gemeldet), bin ich dann auch aufgebrochen und heim gefahren.

Jetzt hab ich euch viel um die 3 obigen Bilder herum erzählt, aber das meiste bleibt leider eurer Fantasie überlassen. :-)

Habt einen schönen Mittwoch und haltet durch ... das nächste Wochenende ist schon in Sicht.

Eure urlaubende

 

8 Antworten auf 3 Tage Urlaub …

  • Ok,
    du kennst das doch mit der Naturfotografie.
    An manchen Tagen gibt es manchmal nichts, dafür an anderen wieder ein paar Highlights.
    Und da du ein paar Tage Urlaub hast, stehen dir also noch ein paar Highlights bevor! :huepfdreh:
    Das Bild mit dem Reh finde ich aber sehr cool, wie es dich anschaut.

    LG
    Andy

  • Hallo Frauke,

    ich schließe mich der Aussage von Andreas an, manchmal findet man was und manchmal nicht. Wie sagt Armin immer: Es gibt Tag da verliert man und es gibt Tage da kann man einfach nicht gewinnen :green: :green: :green: Von den drei Fotos gefällt mir auch das Reh am besten, wie es Dich durch die Blätter anschaut. Und auf jeden Fall hast Du ja einen Uhu gesehen. Das ist ja auch schon mal was, dass hat man nicht alle Tage! Auf jeden Fall hast Du das ganze wieder sehr schön beschrieben. Ist auf dem Rodderberg noch nichts los mit Schmetterlingen??? Da sollten wir auch mal wieder hin, dieses Jahr war ich noch gar nicht dort.

    Viele Grüße
    Helmut

  • Du hast uns doch wieder schöne Bilder mitgebracht. Ja so ist das. Entweder der Fotoapparat ist in der Tasche oder ganz Zuhause *lach. Wer kennt das nicht.

    LG Gabi

  • Du hast einen Uhu sehen können? Das ist wirklich ein totaler Glücksfall. Du hast immer so Glück mit den Tieren. Na ja, bei deiner Ausdauer kein Wunder :mrgreen: Und wenn du die Stelle kennst, wirst du da sicher noch mal suchen, oder?
    Liebe Abendgrüße von Kerstin.

    • Huhu liebe Kerstin,
      ja, vor 2 Jahren glaub ich, hab ich sogar mal einen fotografiert ... an anderer Stelle. :-)
      Und natürlich werde ich nochmal hinfahren. ;-)
      LG Frauke

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