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Treten Sie näher meine Damen und Herren …

 

… und bestaunen Sie die Wunder auf unserem Jahrmarkt :-)
Attraktion des Tages … heute Hinrichtung … Enthauptung einer Person aus dem geschätzten Publikum !

Soooooo, hier kommt endlich der noch ausstehende Beitrag, zu dem ich eine Genehmigung zur Veröffentlichung der gemachten Bilder benötigte, die ich nun in Form einer Email vorliegen habe.

Es ist Ostersonntag, das Wetter ist herrlich. Die Sonne scheint von einem wolkenfreien Himmel und der GöGa und ich treffen uns mit lieben Freunden, nebst Patenkind, am Freilichtmuseum in Kommern, das zum Rheinischen Landesmuseum für Volkskunde gehört und ca. 30 Autominuten von uns entfernt ist.

Es ist „Jahrmarkt anno Dazumal“ auf dem Gelände des Freilichtmuseums. Neben schöner Landschaft erwarten uns original historische Bauernhäuser, so wie sie tatsächlich einmal in ihrem Dorf gestanden haben. Sie wurden dort neu aufgebaut. Sogar ein Bauernhaus aus unserem Ortsteil steht dort. Nämlich dieses hier …

 

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Im dazugehörigen Stall steht eine Mutterkuh mit Kalb und im Hof fühlen sich Hühner auf und rund um den Misthaufen wohl :-)

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In den einzelnen alten Höfen kann man Möbel und Haushaltsgegenstände aus der jeweiligen Zeit bestaunen. Innenaufnahmen dürfen allerdings nicht veröffentlicht werden.

Direkt hinter dem Eingang des Freilichtmuseums stehen mehrere Häuser beisammen und bilden das Dorf samt altem Marktplatz und dann liegen eben viele einzelne Gehöfte im Wald drumherum … so wie früher halt. Neben den Gebäuden gibt es auch zahlreiche Menschen dort, die man bei traditionellen Arbeiten bestaunen kann. Schmied, Korbmacherin, Stellmacher, Bäuerin und Mausefallenkrämerin z. B. :-) Sie erklären auch gern den geschichtlichen Hintergrund ihrer Arbeiten. Auch 2 alte Mühlen gibt es zu bestaunen. Die eine konnte ich leider dank Dank ihrer Lage nicht fotografieren.

Natürlich dürfen Tiere auf dem Gelände nicht fehlen. Hühner, Schweine, Kühe, Schafe, Pferde, Gänse, Esel, Ziegen und auch ein paar Katzen leben auf dem Gelände. Das Federvieh und normalerweise wohl auch die Ziegen dürfen sich hierbei auf dem ganzen Gelände frei bewegen. Bei den Tieren handelt es sich zumeist um alte Rassen, die teils leider vom Aussterben bedroht sind.

 

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Der „Jahrmarkt anno Dazumal“, der sich im Ortskern befand und schon traditionell viele Jahre dort immer wieder „Halt“ macht, bot neben leckeren Sachen allerhand Sehenswertes. Eine Zeitreise zwischen Kaiserzeit von 1871 und der Wirtschaftswunderzeit. Ein Panoptikum gab es, einen Flohzirkus, ein anatomisches Museum, einen Fakir nebst Bauchtänzerin, Jongleure, Zauberer, Feuerspucker und jede Menge andere Gaukler (Programm siehe 1. Bild oben). Altes Handwerk konnte bestaunt werden und der Höhepunkt: die Hinrichtung des Tages, die wir leider nicht gesehen haben ;-)  

 

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Leider haben wir nicht alles auf dem Jahrmarkt an Attraktionen sehen können, aber es war ein schöner Tag dort.

Jetzt wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende. Sonnig soll es ja werden, wenn auch leider nicht so warm.

Eure
Frau Fröhlich

14 Antworten auf Treten Sie näher meine Damen und Herren …

  • Abwechslung im Alltag tut gut liebe Frauke.
    Man kann schliesslich nicht immer nur aufstehen, arbeiten, essen, trinken und schlafen.
    Das wird auf Dauer langweilig und so kommt so ein Ausflug doch richtig gut.
    Gab ja einiges zu sehen.

    Sei lieb gegrüsst ♥
    kkk

    • Allerdings liebe kkk ! Das Programm war toll und wir hätten uns gerne alles angesehen … vielleicht im nächsten Jahr ! :-)
      LG Frauke

  • Oh wie toll – ich glaube Dir gerne, dass der Tag dort und die kleine damit verbundene Zeitreise eine schöne Abwechslung war und Deine Bilder sind wieder mal klasse. Da fällt mir ein, dass wir den Hessenpark auch mal wieder besuchen könnten – schon viel zu lange waren wir nicht mehr da.

    Viele liebe Grüße & ein schönes Wochenende,
    Kerstin

    • Huhu liebe Kerstin (TG),
      das war wirklich eine Zeitreise. Die alten Häuser sind ja schon interessant … aber mit der Untermalung des Jahrmarktes war das nochmal ne ganze andere Stimmung. :-)
      LG Frauke

  • Schön, so ein mittelalterliches Fest und schön auch, dass du uns nun die Bilder zeigen kannst. Das Freilichtmuseum selbst ist aber auch interessant. Da kann man sich schon mal einen Tag aufhalten.

    • Huhu liebe Ute :-)
      Das Freilichtmuseum kannte ich schon. Wir waren vor ein paar Jahren schon mal dort. Aber der Jahrmarkt hat dem Ganzen nochmal einen richtigen Aufwerter gegeben. :-)
      LG Frauke

  • Das war den Ausflug wert, wenn man Deine schönen Bilder sieht! Die Häuser – wunderschön!

    • Huhu Ruthie,
      ist schon interessant so ein Blick in die damalige Wohnwelt. Aber ich bin froh, dass ich zu der Zeit nicht leben musste. ;-)
      LG Frauke

  • Super liebe Frauke deine Bilder von dem Jahrmarkt, Kommern ist doch immer wieder einen Ausflug in die Vergangenheit wert, auf mich hat es eine beruhigende Wirkung und ich liebe die alten Fachwerkhäuser. Schade das es mit der Hinrichtung nicht geklappt hat, ich meine natürlich das Fotografieren :mrgreen: aber der Feuerspucker ist ja auch eine grosse Attraktion.

    • Huhu liebe Hildegard,
      die Hinrichtung hätte ich mir zu gern angesehen :mrgreen:
      Habe dir auch noch gar nicht wegen KöWi geantwortet. Evtl. schauen wir mal rein. Muss mal gucken. Wir haben zu dem Zeitpunkt Urlaub und schon teils andere Pläne. Muss das mal mit dem GöGa bequatschen. ;-)
      LG Frauke

  • Danke für den Post :-) Schade, dass ihr die Hinrichtung nicht gesehen habt – hat sich wohl keiner aus dem Publikum freiwillig gemeldet, was? :totlach:
    Aber das hätte unseren Dosies da auch gefallen :nicken:
    Schnurrer Engel und Teufel

  • Ist das ein schönes Freilichtmuseum! Ganz nach meinem Geschmack, ich komme ins Schwärmen. Und überall konnte man rein und schauen? Schööön!
    Musstest Du den Feuerschlucker erst fragen? Könnte ich mir vorstellen, denn die Hühner bestimmt nicht :zwinkergrins:
    Die Hinrichtung verpasst, na das wäre doch der Kracher gewesen. Aber früher hätte ich an solch einem „Schauspiel“ niemals dabei sein wollen.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Huhu Kerstin (Träumerle),
      ja, man kann in jedes Haus hinein und dort stehen dann … je nach Wertigkeit … die Sachen zum Bestaunen offen herum oder hinter Scheiben ausgestellt (Möbel, Alltagsgegenstände etc.).
      Den Feuerschlucker brauchte ich nicht um Erlaubnis fragen fürs Fotos. Wenn jemand öffentlich auftritt, muss er damit quasi rechnen. Kann das fotorechtlich nicht in die richtigen Worte fassen. Gibt bestimmt ne Bezeichnung dafür. ;-)
      Generell möchte das Freilichtmuseum eine Veröffentlichung vorher abgeklärt haben. Man darf zum Beispiel eben keine Innenaufnahmen zeigen.
      LG Frauke

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