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Somewhere over the rainbow

Ruhe in Frieden mein Dicker !
Du warst ein Traumhund … mein persönlicher Traumhund :liebe:  

17.11.2005 – Februar 2015

 

So mancher von Euch wird ihn noch aus meinen älteren Beiträgen von früher kennen … Ben, das Berner Untier, mein Dicker,  wie ich ihn immer liebevoll genannt habe. Er war von 2006 bis Ende 2012 mein Pflegehund, mit dem ich fast täglich spazieren gegangen bin, den ich ausgebildet habe, der mit mir erfolgreich die Begleithundeprüfung gemacht hat und der mit seinem Wesen einfach mein persönlicher Traumhund war und mir einfach eine Menge Freude gemacht hat.

Ende 2012 musste ich zunächst aus krankheitsbedingten Gründen (Bandscheibenvorfall, dicke Entzündung und Verhärtung im Gesäßmuskel und Gleitwirbel) meine Spaziergänge mit ihm einstellen. Bis ich gesundheitlich soweit wieder hergestellt war, dass ich hätte Spaziergänge mit ihm unternehmen können,  gingen Monate ins Land und es wurde Sommer. Ein Sommer, in dem ich mich entschieden habe, meine Gassigängertätigkeit nicht wieder aufzunehmen, da ich bereits in 2012 aufgrund von Mehrarbeiten im Büro immer öfter kurzfristig mein Kommen bei seinem Herrchen absagen musste. Zusätzlich bedeutete das Gassigehen in der Woche nach der Arbeit auch, dass ich nie vor 18.30 Uhr zu Hause war, dann noch die Katzen versorgen, Essen machen, essen und der Tag war auch schon zu Ende und es ging ins Bett. Wenn man bedenkt, dass ich morgens spätestens um 6 Uhr das Haus zur Arbeit verlasse, kann man sich vorstellen, dass es zwar schöne, aber auch teils stressige Jahre waren, die mir, je älter ich wurde, auch mehr ausgemacht haben (und das ganze habe ich mit Bens Vorgängerin ja auch fast 10 Jahre getan). Dann der Vergleich zu der plötzlich vielen Freizeit nach der Arbeit während meiner Rückenprobleme, die auch wesentlich mehr Zeit für unsere eigenen Katzis mit sich brachte, und die Entscheidung reifte in mir, den Kontakt zu Ben gänzlich abzubrechen. Im Herbst 2013 habe ich dies mit Tränen in den Augen, aber auch irgendwie mit einem Stein, der mir wie eine kleine Last auf dem Herzen gelegen hatte, offiziell gemacht. Ben war zu diesem Zeitpunkt mit 8 Jahren für einen Berner auch schon im Seniorenalter und benötigte nicht mehr die Bewegung wie früher, sodass ich hier zumindest kein schlechtes Gewissen haben würde, denn so fit, dass Ben ausgelastet war, war sein auch schon im Seniorenalter befindliches Herrchen,  auch noch ;-)

Ich habe Ben seit Ende 2012 (außer vor einigen Wochen mal aus der Ferne) nicht einmal mehr gesehen und das ist auch gut so. Ich bin da sehr gefühlsduselig und auch Ben hat sehr an mir gehangen und ich weiß nicht, was mein Anblick in ihm vielleicht ausgelöst hätte.

Per Zufall habe ich diese Woche dann erfahren, dass Ben letzte oder vorletzte Woche leider über die Regenbogenbrücke gehen musste. Er war krank. Was er hatte, konnte man mir aber nicht sagen.

Die Nachricht ansich habe ich seltsamerweise sehr gefasst aufgenommen. Es tat mir natürlich sehr leid, aber ich musste nicht heulen. Aber jetzt, wo ich diese Zeilen verfasse, muss ich mich doch arg beherrschen.

Ben war ein toller Hund und einen solchen hätte ich später gerne noch einmal, wenn es mir irgendwann mal möglich sein sollte, einen eigenen Hund zu haben … so als Rentnerin … in 30 Jahren ;-)

 

14 Antworten auf Somewhere over the rainbow

  • Was für eine schöne, aber auch sehr traurige Geschichte und ich glaube Dir gerne, dass Du Dich beherrschen musstest. Wobei hier ein paar Tränen auch nicht schlimm gewesen wären. Es tut mir sehr leid das zu lesen. Aber bestimmt hat Ben im Regenbogenland viele tolle Spielgefährten, mit denen er jetzt herumtollen kann. Er war ein wunderschöner Berner und Du wirst ihn immer in Deinem Herzen tragen.
    Es fällt mir immer schwer, in solchen Momenten die richtigen Worte zu finden…

    Viele liebe aufmunternde Grüße von Kerstin

  • Es ist immer traurig wenn jemand gehen muss, den man ins Herz geschlossen hat. So ist es vll. gut, das euer Kontakt letzte Zeit nicht mehr so eng war.
    Möge er die Ruhe finden die ihm gebührt.

    Aber eines muss ich dir leider zu bedenken geben ;-)
    Im Rentenalter so einen Hund zu halten, erfordert eine grossartige Kondition von Herrchen und Frauchen. Deshalb solltest du vll. 10-15 Jahre früher darüber nachdenken ;-)

    Sei von Herzen gegrüsst ♥
    kkk
    … und ich bedanke mich für deinen Kommentar bei mir.
    Es ist eben wie es ist … mit COPD (Lungenerkrankungen) :hust:

    • Liebe kkk,
      tja, ich würde gerne früher darüber nachdenken, einen eigenen Hund zu haben. Aber sofern ich fit bleibe, werde ich leider in Vollzeit bis zur Rente arbeiten müssen. Da ist also nix mit Hund vorher ;-)
      Aber Berner brauchen auch nicht übermäßig Bewegung … das passt schon ;-)
      LG Frauke

  • Liebe Frauke,
    ich kann mich noch gut an Ben erinnern.
    Es tut mir sehr leid, dass er nun auch im Regenbogenland ist.
    Lebe wohl Ben.

    Traurige Grüße
    Petra

  • …Liebe Frauke, es tut mir sehr leid, ich „kannte“ ihn auch noch von Deinen Erzählungen….:(

  • Gott, was für ein Traumhund :-) Was für ein hübscher Kerl. Ich schmelze dahin! So traurig, dass er von uns gegangen ist! Drei Tage vor mir hatte er Geburtstag.
    Herzliches Beileid – es tut mir sooo sehr leid!

    LG
    Malina!

  • Ein schönes Tier. Und ich kann Dich verstehen, dass Du den Kontakt gemieden hast. Es hätte wahrscheinlich zu sehr aufgewühlt. Es wäre wohl schwieriger gewesen, wenn ihr unmittelbare Nachbarn gewesen wäret.
    Kürzlich ist auch hier ein bekannter lieber Hund gestorben, wir haben uns manchmal fast täglich getroffen und obwohl es ein Rüde war, hat Johnny sich mit ihm verstanden.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  • Das ist wirklich traurig. An das Untier kann ich mich noch gut erinnern, auch an die die schönen Ausflügen und soagr einen Urlaub habt ihr ja einmal mit ihm verbracht.

    Das tut mir leid für den Ben und hoffentlich musste er aufgrund seiner Krankheit nicht leiden.

    Farewell Ben

    Traurige Grüße
    Marlene

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