Eine gute Sozialisierung ist alles !

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Noch im Bauch ihrer Mutter beginnt bereits die Sozialisierung der Katzenkinder, wenn die sich im Bauch der Mutter bewegenden, ungeborenen Katzenkinder gestreichelt werden.

Sie lernen also den Streichelkontakt von Menschen noch vor ihrer Geburt kennen.

Es ist bewiesen, dass diese Katzen später kontaktfreudiger und emotional stabiler sind, als Katzen denen diese Erfahrung fehlt.

Früher war man der Meinung, dass diese Sozialisierungsphase ca. mit der 7. Woche endet. Heute jedoch nimmt man an, dass diese wesentlicher länger dauert. Je länger man also die Welpen bei ihrer Mutter und ihren Geschwistern lässt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestmöglich sozialisiertes Kätzchen in die neue Familie einzieht. Aus diesem Grund geben Züchter ihre Katzenwelpen auch frühestens ab der 12. Lebenswoche zu ihren neuen Dosenöffnern. Die meisten Züchter jedoch warten sogar bis zur 14. Lebenswoche oder noch etwas länger, denn je mehr positive Erfahrungen kleine Katzen während dieser Sozialisierung sammeln können, desto besser für sie und die neuen Besitzer.

Hinzu kommt, dass die Züchter ihre Kitten nur dann komplett geimpft in die neuen Familien geben können, wenn sie die Kitten mindestens bis zur 12. Lebenswoche bei der Mutter behalten, den die so wichtige Zweitimpfung ist erst ab der 12. Lebenswoche möglich.

Bei Katzenkindern, die also im alltäglichen Familienchaos, am besten sogar mit Kindern und Hund, aufwachsen, kann man also sicher sein, dass es ihnen während der Sozialisierungsphase an nichts gefehlt hat.

 

 

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