Geschlechtsreife …

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Katzen und Kater können ca. ab dem 6. Lebensmonat an geschlechtsreif werden. Die einen früher, die anderen später. Dies ist u. a. abhängig von der Rasse der Katze, ob die Katze Freigänger ist oder nicht und der Katze selbst natürlich. Orientalen gehören zum Beispiel zu den Rassen, die häufig etwas früher geschlechtsreif werden als andere.

Bei der Katze äußerst sich die Geschlechtsreife mit der Rolligkeit, das heißt, sie ist nun paarungsbereit. Die Rolligkeit dauert in der Regel bis zu einer Woche. In dieser Zeit schreit die rollige Katze laut nach einem Kater und zwar meist mit einer Stimmgewalt, dass sämtliche Nachbarn auch noch auf ihre Kosten kommen, selbst wenn es sich um ein reines Wohnungstier handelt. Eine Katze wird in der Regel zwei bis dreimal jährlich rollig. Bei vielen Katzen, die während ihrer Rolligkeit nicht gedeckt werden, tritt eine sogenannte Dauerrolligkeit auf. Dies ist sowohl für die Katze (gesundheitlich) und auch für die Nerven der Besitzer nicht tragbar. Abhilfe schafft hier nur die Kastration. Es gibt zwar noch die Alternative der Katzenpille oder der Dreimonatsspritze, aber davon würde ich jedoch abraten, wenn die Katze sowieso nicht zur Zucht verwendet werden soll. Denn auf die Dauer gesehen, wirken solche Medikamente auf den Organismus schädlich.

Die Geschlechtsreife des Kater äußert sich darin, dass der Urin des Katers einen sehr strengen Geruch annimmt (milde ausgedrückt). Danach wird er damit beginnen, sein Revier mit Urin kenntlich zu machen. Zum Revier gehört natürlich auch die Wohnung bzw. das Haus. Da der Urin eines geschlechtsreifen Katers wirklich übelkeitserregend stinkt, dauert es meist keine zwei Wochen bis der Besitzer des Katers beschließt, diesen kastrieren zu lassen. Denn Kastrieren ist die einzige Lösung, um dem Markieren wieder ein Ende zu bereiten. Es gibt zwar durchaus potente Kater, die zum Beispiel nur ihr eigenes Katzenklo markieren oder gar nicht, aber dies kommt eher selten vor. Auch hier gilt, wenn man keine züchterischen Ambitionen hat, sollte man das Tier sowieso kastrieren lassen. Hierzu wäre noch zu sagen, dass potente Kater, die Freigang genießen, auch fast nur noch auf Streife unterwegs sind, um ihr Revier nach rolligen Kätzinnen und Nebenbuhlern abzusuchen, was zur Folge hat, dass der Besitzer seinen Kater nicht gerade häufig zu sehen bekommt und wenn, dann wahrscheinlich wieder mit ein paar Kratzern und Wunden mehr, die ihm irgendwelche Nebenbuhler in der Zwischenzeit wieder zugefügt haben. Es ist zwischenzeitlich auch bewiesen, dass potente Freigänger, ob männlich oder weiblich, durch ihr viel stressigeres Leben eine niedrigere Lebenserwartung haben als kastrierte Tiere. Bei den Katzen gibt es übrigens auch Tiere, die ihr Revier markieren. Hier handelt es sich aber meist um etwas dominantere Gesellinnen. Der Urin der Katze riecht jedoch nicht so streng wie der des Katers.

 

 

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