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Hase: ich bin echt wütend und entsetzt !

frauke-avatarIm Spätsommer letzten Jahres sind wir zu unserer „aktuellen“ Tierärztin gewechselt. Unser damaliger Tierarzt, bei dem die Ories lange Jahre in Behandlung waren, hatte gleich zweimal kaputte Zähne bei zwei verschiedenen Katzis bei der Zahnreinigung übersehen. Beide Katzis hatten nach jeweils verschiedenen Zahnreinigungen Wochen später plötzlich Beschwerden und es mussten einige schlechte, entzündete und bereits eitrige Zähne gezogen werden, die er lt. den Tierärzten, die wir Dank seiner in diesem Zeitraum herrschenden Abwesenheit (Urlaub) aufgesucht haben, hätte sehen müssen.

 

Von El Ninos Ziehmama, die früher auch bei ihm mit den Katzis lange Jahre in Behandlung war und bereits vor mir gewechselt ist, erfuhr ich, dass es bei ihren Katzen zum Teil genau das gleiche Problem gab und es wohl mittlerweile dort üblich geworden ist, dass die Zahnreinigungen lediglich von bestimmten Tierarzthelferinnen durchgeführt werden und nicht mehr von ihm selbst. Vom Prinzip her habe ich da eigentlich kein Problem mit, wenn die entsprechende Helferin ihr Handwerk versteht, aber trotzdem verlange ich, dass der Tierarzt sich das Werk nachher ansieht und dabei hätte er dann die schlechten Zähne sehen müssen.

Das und die Tatsache, dass seine Untersuchungen im Gegensatz zu früher in meinen Augen immer weniger intensiv ausfielen, haben uns damals dazu bewegt, den Tierarzt zu wechseln und wir wechselten zu unserer „aktuellen“ Tierärztin, die keine 5 Minuten mit dem Auto von uns entfernt ist. Am Anfang machte sie einen netten Eindruck und wir waren eigentlich ganz zufrieden. Im Laufe der Zeit passierten allerdings so einige Dinge, bei denen mir klar wurde, dass die Tierärztin und ich nicht füreinander geschaffen sind. Ich hätte früher auf mein Bauchgefühl und meine Logik hören sollen. 

Beispiel 1:

Kurz vor der Impfung im Dezember letzten Jahres hatte sich Linus eine Bindehautentzündung eingefangen und sie fleißig an die anderen Ories verteilt. Alle hatten Kletschaugen und waren zum Zeitpunkt der Impfung nicht in Ordnung. Nach ihrer Aussage sei das bei einer Bindehautentzündung kein Problem … ich hatte Bedenken, ein nicht gesundes Tier zu impfen. Wir haben auf sie gehört, sie sollte schließlich Ahnung haben. Das führte dazu, dass die Bindehautentzündung bei allen direkt nach der Impfung viel schlimmer wurde und 2 Katzis zusätzlich plötzlich richtig erkältungsmäßig krank wurden.

Einige Tage später fing Linus plötzlich an, seinen Kopf zu schütteln und die Ohren hängen zu lassen. Diagnose Ohrmilbenbefall. Wir haben reine Hauskatzen ! Wo sollen die plötzlich herkommen ??? Meine Vermutung war ganz klar eine Ansteckung in der Praxis durch ein nicht gereinigtes Ohrenguckdings (wie auch immer das eigentlich heißt), was bei der Behandlung zur Bindehautentzündung und vor der Impfung zum Einsatz gekommen war. Weil Ohrmilben ja nun ansteckend sind, mussten auch hier wieder alle Katzis behandelt werden.

Beispiel 2:

Linus leckte sich auch im Spätsommer letzten Jahres plötzlich immer das Maul. Sein Oberkiefer war gerötet und die Tierärztin diagnostizierte Mundschleimhautentzündung. Nachdem diese mit Medikamenten nicht in den Griff zu bekommen war, empfahl sie, Linus nach und nach seine restlichen Zähne (außer den Reißzähnen und den Minis dazwischen) zu ziehen, da seine verbliebenen Zähne auch nicht mehr die besten waren und entzündliche Prozesse und dazu Futterreste an Zähnen eine Mundschleimhautentzündung begünstigen und sie chronisch werden kann. Er hatte im September 2013 eine Zahn-OP und eine geplante letzte im Dezember 2013, bei der eigentlich allen restlichen Zähne gezogen werden sollten … sie ließ dann insgesamt doch 3 Zähne drin, weil sie ihm nicht auf einmal alle seine Zähne ziehen wollte, damit er nicht plötzlich ganz ohne dasteht … so ihre Worte. DAS war anders vereinbart. Vor allem hatte einer der drei Zähne keinen Gegenzahn im Oberkiefer, sodass er sich ständig damit selbst ins Zahnfleisch biss, wenn er fraß. Darauf habe ich sie natürlich nach der OP direkt angesprochen, als sie mir den Zahn zeigte und gefragt, ob das denn ihrer Meinung nach kein Problem gäbe … ihre Antwort könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Fakt ist, dass sie dann im September diesen Jahres selbst feststellte, dass das keine so gute Idee war, weil sich mittlerweile an dieser Stelle ein Loch im Zahnfleisch gebildet hatte. Als sie dann schließlich darauf hinwies, dass der Zahn raus müsse, damit sich die Stelle am Zahnfleisch nicht doch noch entzünden könne, gab ich ihr definitiv zu verstehen, dass ich jetzt aber wünschte, dass sie ihm dann auch noch die restlichen 2 Zähne zieht, denn wahrscheinlich wäre es nur eine Frage der Zeit, bis diese auch hinüber sind.

Beispiel 3:

Seit April hat Linus ja nun das Problem des Erbrechens nach der Futteraufnahme … es wurde dreimal ein Ultraschall gemacht.

Beim 1. Mal war die Magenwand verdickt und ließ auf Magenschleimhautentzündung schließen. Beim 2. Mal hatte er angeblich zuviel Luft im Bauch und man konnte nichts sehen und wies darauf hin, dass eine Biopsie angebracht wäre. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ganz klar geäußert, dass eine Biopsie für mich zu diesem Zeitpunkt nicht in Frage käme. Ich habe allerdings gemerkt, dass meine Äußerung nicht unbedingt auf Zustimmung stieß. Ok, es wurde vereinbart, einen weiteren Ultraschall zu machen, in der Hoffnung, man könne dieses Mal mehr sehen. Und schwupps, was sag ich euch … da war dann plötzlich ein 2 x 3 cm großes „Etwas“ beim Ultraschall am Magenausgang gesichtet worden, was im April noch nicht da war. Jetzt ist eine Biopsie die einzige Möglichkeit … das weiß auch ich und stimme ihr zu.

Bei der Biopsie stellt man dann plötzlich fest, dass das 2 x 3 cm große „Etwas“ nur die Stelle ist, wo der Magenausgang von der Bauchspeicheldrüse flankiert wird. Sorryyyyyy … das sollte man als Tierarzt aber wissen und nicht einen evtl. Tumor vermuten !!!!! Und vor allem ist die Bauchspeicheldrüse da ja schon immer gewesen … das heißt, im April hätte man diese Stelle auch schon sehen müssen !!!

Ich vermute ganz stark, dass man mich mit dieser Aussage, dass man ein 2 x 3 cm großes „Etwas“ entdeckt hätte, quasi zur Entscheidung für die Biopsie treiben wollte, die ja letztlich dann auch gemacht wurde.

Beispiel 4:

Linus war im letzten Jahr so oft beim Tierarzt und einige Male davon in Narkose, dass er verständlicherweise noch ängstlicher ist als vorher, wenn er merkt, dass es zum Tierarzt geht … und er merkt es. Da kann ich noch so cool bleiben. An meinem Verhalten merkt er irgendwie, dass der Tierarzt bevorsteht, bevor der Kennel überhaupt zum Vorschein kommt und er verkriecht sich unter dem Bett. Dort bekommen wir ihn dann nur heraus, wenn der GöGa ihn quasi mit einem Besen zum Rand des Bettes schiebt, wo ich ihn dann zu packen bekomme, um ihn in den Kennel zu packen. Stress pur für den armen Kater ! Unsere Tierärztin ist eine von denen, die die Tiere gerne nach jeder Erstbehandlung nach 2 oder 3 Tagen nochmal sehen will. Und wenn ich schreibe „sehen“ dann meine ich auch „sehen“. Wenn eine Nachbehandlung notwendig ist, ist es keine Frage, dass wir wiederkommen. Ich habe seit vielen Jahren Tiere und Katzen gehörten seit meiner Kindheit dazu, ich bin durchaus selbst in der Lage, zu erkennen, ob es meinen Tier besser geht oder sicherheitshalber ein nochmaliges Drübergucken seitens der Tierärztin angebracht ist.

Unsere Tierärztin scheint aber der Meinung zu sein, dass man nicht in der Lage dazu ist und keiner seine Tiere wirklich kennt. Dieses Gefühl vermittelt sie einem zumindest. Es gibt bestimmt viele Menschen, die Tiere nur nebenbei halten und eben nicht unbedingt beurteilen können, was wirklich Sache ist, aber zu denen zähle ich mich eben nicht. Tiere sind schon immer ein sehr wichtiger Teil in meinem Leben gewesen und mein Interesse an ihnen und allem was dazu gehört, ist sehr groß und mein Wissen im Tierbereich nicht unbedingt klein.

Ich hatte bislang noch bei keinem  Tierarzt, den wir im Laufe der Jahre mal aufgesucht haben, das Gefühl, dass meine Meinung und meine in meinen Augen teilweise wichtigen Beobachtungen meiner Katzen, eigentlich nicht gehört werden wollen, weil man ja eh keine Ahnung hat … bei ihr hat man das Gefühl !

Ich bin die letzten zweimal dazu übergegangen, wie von ihr gewünscht, direkt in der Praxis einen weiteren Nachgucktermin zu vereinbaren, obwohl ich sie im Vorfeld wieder einmal darauf hingewiesen habe, was für einen Stress das jedes mal für Linus bedeutet und habe diesen Termin dann am Tag des Termins einfach wieder abgesagt, wenn Linus wieder fit war.

Beispiel 5:

Und das ist jetzt eigentlich der ausschlaggebende Punkt für meine Überschrift „ich bin echt wütend und entsetzt“.

Nachdem Linus ja nun vor 4 1/2 Wochen seine Bauch-OP hatte, bei der für meine Tierärztin lediglich aus dem Biopsie-Ergebnis zu 100 % ersichtlich ist, dass er eine Magenschleimhautentzündung hat, habe ich aus dem Ergebnis herausgelesen, dass als Ursache vermutlich eine Futtermittelunverträglichkeit verantwortlich ist. Unsere Tierärztin hat dies mir gegenüber nie zu 100 % so bestätigt, sondern immer gemeint, es könnte sein, ginge aber aus dem Ergebnis der Biopsie nicht wirklich zu 100 % hervor, ich solle aber einfach mal das Futter umstellen und eine Ausschlussdiät machen und dann würden wir weiter sehen.

Sie selbst ist viel mehr der Meinung, dass Linus Magenschleimhautentzündung von Stress herrührt. Sie hat im Laufe der Krankheitsgeschichte mehrmals darauf hingewiesen, dass Katzen ja eigentlich Einzelgänger wären und auch hier, nachdem ich ihr erklärt habe, dass er garantiert keinen Stress in der Gruppe hat, durchblicken lassen, dass ich das ja gar nicht wirklich beurteilen könne. Man bekäme das als Halter gar nicht so mit, auch wenn man der Meinung ist, das beurteilen zu können … auch wenn ich das nicht gerne hören würde :-(

Sorry, die Frau hat selbst einen Hund und soviel ich weiß, keine Katzen. Das heißt, ich glaube, dass ich Katzen in ihrem Verhalten besser beurteilen kann als sie und erst recht meine eigenen und vor allem kenne ich die genau, die schon seit vielen Jahren hier mit uns leben wie Linus ! Außerdem hat sie … muss sie auch nicht … keine Ahnung von Orientalen (Linus ist halber Orientale) mit ihren Besonderheiten, die eben vom Verhalten her in manchen Dingen absolut untypisch Katze, sondern eher Hund sind. Aber hier sollte man vielleicht einfach mal dem vertrauen, was die Kenner der Rasse einem zu sagen haben. Aber hier muss ich ja nix sagen … ich habe ja keine Ahnung von meinen Tieren.

Orientalen (bis auf Einzeltiere und nur wenn man seeeeeehr viel Zeit für das Tier hat) kann man nicht alleine halten, weil sie Artgenossen nicht nur sehr schätzen, sondern ohne wirklich depressiv werden können. Ihr kennt ja von meinen Bildern, wie die Ories hier halt schlafend bei- und aufeinanderhocken. Und diese Kuschelbilder findet man auf allen erdenklichen HP’s, wo Orientalen im „Mehrpack“ gehalten werden … es sind nicht nur meine so … es ist rassetypisch ! Die Frau will mir doch nicht im Ernst erzählen, dass Linus Stress mit denen hat, wenn er ihre Nähe sucht und umgekehrt !? OK, wenn er nicht der Boss der Truppe wäre, würde ich ihr vielleicht sogar teilweise recht geben, denn ich weiß natürlich nicht, was in meiner Abwesenheit zu Hause läuft und ob nicht jemand vielleicht teilweise gemobbt wird, was natürlich Stress bedeuten würde. Aber wer bitte mobbt den Boss ? Wenn Linus sagt „so wird’s gemacht“, dann wird’s so gemacht ;-)

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich war gestern bei einer Tierarztpraxis bei der ich schonmal in der Urlaubsvertretung war und wollte eine zweite Meinung zu Linus Krankheitsgeschichte. Ich habe einen mit Daten versehenen und chronologisch sortierten Datenbericht über Behandlung und Diagnose aufgestellt und den Biopsie-Bericht mitgenommen.

Laut der Tierärztin dort steht im Biospie-Bericht ganz klar drin, was die Ursache für die Magenschleimhautentzündung ist … nämlich eine Futtermittelallergie ! Irgendwelche Fremdwörter in dem Bericht geben ganz klar wieder, dass die Magenschleimhaut wegen irgendwelcher Immunitätssachen geschädigt ist und aus dem, wie es dort steht, ganz klar hervorgeht, dass es keine Stressreaktion sein kann. Die Tierärztin fragte auch … in meinen Augen etwas irritiert … ob denn außer dem Futterergänzungszeug, was die Magenschleimhaut bindet, keine Medikation erfolgt sei. Als ich dies verneinte, sagte sie ganz klar, dass man in einem solchen Fall wie folgt vorgeht:

Erstmal, damit der Körper wieder runterkommt (Linus doktort ja seit April schon damit rum), eine Depotgabe Cortison. Dann eine Begleitmedikation von Antiobiotika (Grund hat sie mir erklärt … ich kanns nicht mehr wiedergeben, habs allerdings in dem Augenblick verstanden) und dann eine radikale Ausschlussdiät. Eine Eiweißquelle mit einer Kohlehydrathquelle. Möglichst eine Eiweißquelle, die er noch nicht bekommen hat bzw. eine, die er selten bekommen hat. Es wird Känguru werden ;-) Eine Alternative ist noch hypoallergenes Futter, aber da ist Linus sehr wenig von überzeugt :-( Das wäre natürlich das sinnigste.

Dann werden wir nach 2 Wochen evtl. mit einem richtigen Magensäureblocker arbeiten und dann muss man tatsächlich abwarten, ob das Problem mit der jetzt angestrebten Ausschlussdiät in den Griff zu bekommen ist oder ob die nächste folgen muss. Fakt ist, die Lebensqualität der Katze steht im Vordergrund … wenn wir Linus nicht auf ein bestimmtes Produkt einstellen können (er ist ja auch sehr mäkelig), dann würde er dauerhaft Cortison bekommen. Mir ist lieber, er hat dann etwas weniger Lebenszeit, als dass ich ihn ständig zum Fressen zwingen muss, weil es Dinge sind, die er einfach nicht mag. Er ist ja nun kein Jungspund mehr … da würde ich vielleicht anders entscheiden. Die Tierärztin von gestern hatte selbst mal eine solche Katze, bei der keine Ausschlussdiät zu finden war, um das Erbrechen zu verhindern und sie bekam 10 Jahre lang ohne große Probleme Cortison. Laut der Tierärztin geht der Organismus einer Katze mit Cortison auch ganz anders um, als der des Menschen.

Ich bin gestern mit so vielen Infos zu Linus Krankheitsbild, dem Umgang damit etc. versorgt worden, wie in den letzten vergangenen Monaten nicht. Einen Mini-Bruchteil davon hat meine bisherige Tierärztin davon mal nebenbei erwähnt und ich meine mini !!!

Aber wirklich entsetzt hat mich die Tatsache, dass eine Medikation in einem solchen Fall zwingend notwendig ist am Anfang, um überhaupt die Chance zu haben, das in den Griff zu bekommen und die bisherige Tierärztin nichts davon unternommen hat. Sorry, auch wenn ich viel über Tiere und Krankheiten weiß, so bin ich doch kein Tierarzt und muss auf Tierärzte vertrauen können.

Einzige Aussage: Nahrungsergänzungsmittel weiter geben und mal Ausschlussdiät probieren … keinerlei Medikation. Aber wenn man ja sowieso der Meinung ist, dass das Problem stressbedingt ist ……

Die Tierärztin ist spätestens jetzt sowas von gestorben für mich !!! Einfach unglaublich !!!

Wir werden jetzt gänzlich zu der Praxis wechseln, bei der wir gestern waren. Sie ist eine der Praxen, wo früher im Vertretungsfall eine Zahn-Not-OP bei El Nino gemacht wurde, nachdem meinem damaligen Tierarzt bei der Zahnreinigung nicht aufgefallen war, dass er mehrere mega schlechte Zähne hatte.

So, das war jetzt megaviel, aber ihr seid auf dem Laufenden, was den Hasen betrifft !

Eure

21 Antworten auf Hase: ich bin echt wütend und entsetzt !

  • :traurignick: herje – Frau Fröhlich … was soll man dazu sagen :traurignick: es ist zum K… entschuldigung :rotwerd: aber ich kann deinen Ärger, Missmut, den Vertrauensverlust und auch die Traurigkeit oder Hilflosigkeit nachvollziehen. Was haben manche Tierärzte eigentlich gelernt, studiert, praktiziert???? Leider häufen sich derartige Vorfälle …
    Und wer sind die leidtragenden :traurignick: unsere armen Fellnasen!!!
    Wir hatten ja im Sommer auch eine negative Erfahrung in einer Tierklinik gemacht … ich habe für mich (und Yakima) richtig gehandelt und haben die Tierklinik gewechselt und bei uns ist alles bestens verlaufen. Wundert es euch wenn ich trotzdem misstrauisch bin … weil ich immer skeptisch bin … Wir haben nun am Freitag einen Eingriff bei einem Fellindianer (auch die Zähne :augenroll: ) mir ist jetzt schon schlecht und ich hoffe es geht alles gut und der Tierarzt mein in ihn gesetztes Vertrauen verdient.

    Euch und den Orienauten drücken wir auch sämtliche Daumen und Pfötchen, dass ihr nun in den richtigen Händen angelangt seid!!!
    Viele liebe Grüße, Michaela

    • haahhh … und noch was – keiner kennt seinen Tiere besser als wir selber! zumindest bei uns allen die so ein Verhältnis mit ihren Vierbeinern, egal ob Hund, Katze, Pferd oder was auch immer unterhält!!! Und zu Katzen und Einzelgänger verkneife ich mir jetzt auch jeglichen Kommentar … das musste ich jetzt noch los werden :motz: :motz:

      • Hallo Michaela,
        diese Einzelgänger-Auffassung bei Katzen hält sich leider wirklich hartnäckig. Einzeljäger ja … gar keine Frage. Aber diese Tierärztin hat sich definitiv noch nie mit wildlebenden Hauskatzen und deren Gruppenbildung beschäftigt :-(
        Naja, jetzt kann sie mir ja gestohlen bleiben :-)
        LG Frauke

  • *uff* Da wäre ich aber auch so etwas von sauer :haue:
    Da schickt die Lady dich mit falschen Informationen wieder nach Hause und kassiert dafür auch noch Geld :(
    Man man, wenn die nicht einmal einen Befund lesen kann …

    Wenn ich lese, wie es manchen bei /während TA Besuchen ergeht, da kann ich nur froh über unsere TÄ sein. Und ich bin bestimmt nicht immer einfach :floet: Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben, gut verstanden, es wird ins kleinste erklärt und es wird auch auf Beobachtungen von Besitzern eingegangen. Zudem steht immer das Tier dort im Vordergrund und es soll so stressfrei wie möglich sein.

    Wir haben ja auch zum Jahresanfang unsere Tierärztin gewechselt. Jedoch lag es bei uns daran, dass immer etwas war ich zu unserer damals im Ort neuen ansässigen TÄ musste und die auch zu jeglicher Tageszeit erreichbar ist. Es war einfach nicht fair nur im Notfall dorthin zu fahren und zur Routine die eigentliche TÄ aufzusuchen. Zudem unsere jetzige TÄ im letzten Okt/Nov. Ernie so gut wieder aufgepäppelt (Krabbenaktion), dass ich mich dann entschieden hatte zu wechseln. Auch kam dann ja mein Unfall und ich habe dann zusätzlich für mich entschieden, dass ich mit der wertvollen Fracht keine halbe Stunde mehr durch die Gegend töffeln möchte (nun ist die Praxis drei Str. weiter). Unsere ehemalige TÄ hatte da Verständnis für und wir sind ja im Guten auseinander gegangen. Sie hat sogar noch einen Bericht zur neuen TA-Praxis gesendet. :daumenhoch: Auch wie Ernie sich versprungen hatte, andere hätten vielleicht gespritzt, sie hat uns direkt an die Osteopathie verwiesen und bei Montis Erkältung wollte sich auch nicht direkt AB geben, erst einmal so probieren.

    Irgendwie/oftmals ist man als Besitzer dann auch hilflos und muss dem glauben was einem erzählt wird. Wir hoffen für euch, dass ihr bei der jetzigen TÄ besser aufgehoben seid und ihr das Vertrauren an die Weißkittel wieder findet. Denn ohne Vertrauen gibt man seine Liebsten ungerne in deren Hände.

    Für den Hasen drücken wir alles was sich drücken lässt.
    Das die Medis gut anschlagen und der ältere Herr gut mitarbeitet. ;)

    LG & Knuddler
    Marlene

    • Hi Marlene,
      ja, ich war sowas von sauer, als wir vom Tierarzt kamen. Auf der einen Seite total erleichtert, weil es endlich voran zu gehen scheint mit neuen Erkenntnissen und eben auf der anderen Seite total gefrustet wegen der alten Ärztin. Wir könnten schon viel weiter sein !
      Das Cortison und das AB haben super angeschlagen. Es geht ihm richtig gut und so verhält er sich auch (kleiner Chaot ;-) ) Jetzt muss es nur noch so bleiben, wenn keine Medis mehr gegeben werden. Die Ausschlussdiät haben wir inzwischen begonnen.
      LG Frauke

  • Jetzt hast du dir aber deinen Ärger vom Leib geschrieben und das ist gut. Besser ist noch den Tierarzt zu wechseln und das hast du jetzt gemacht. Es kann also nur besser besser.
    Es gibt gute und schlechte Ärzte und das ist eben auch bei Tierärzten so und man kann sie nur ausprobieren… manchmal eben zum Leid der Katzis.
    Das ist das blöde, aber es tolle ist du hast eine weitere Meinung dir geholt und weisst jetzt was Sache ist und kannst entsprechend handeln.
    Es geht auswärts und das ist eben das sehr gute, denn die alte Tierärztin hat schon nur Geld verdienen im Kopf…
    Ich sag jetzt einfach mal toi toi toi
    Alles Liebe ♥ kkk

    Noch etwas… hole dir die Akten deiner Katzis von der ollen Ärztin ;-)
    Dann weiss sie wenigstens das sie ausgedient hat und kann sich ihren Kopf darüber machen.
    Magst du nicht hingehen, weil es vll. Ärger geben könnte, schreibe ihr du möchtest die Akten, die deine sind, du hast die Untersuchungen schliesslich alle bezahlt, haben und zwar innerhalb 7 Tage :kaffee:

    • Huhu liebe kkk,
      bei der alten Ärztin lasse ich mich nicht mehr blicken. Ich habe keine Lust auf irgendwelche Diskussionen. Wenn unsere neue Ärztin die Dokumente haben will, dann werde ich sie natürlich besorgen. Aber solange setze ich freiwillig keinen Fuß mehr in alte Praxis :-(
      LG Frauke

  • Ich kann das gut nach vollziehen. Wir haben in den letzten Jahren auch nur Pech mit unsensiblen und unfähigen Behandlern gehabt.
    LG Christiane

  • Ich kenne das auch alles zur genüge. Man ist ja immer geneigt den Tierärzten zu glauben, auch wenn einem das Bauchgefühl etwas ganz anderes sugeriert. Hoffentlich seid ihr jetzt in besseren Händen. Zu dem Depot-Cortison kann ich euch sagen, dass unser Bandit nun ja 15 Jahre ist und bereits seit seinem 3. Lebensjahr in regelmäßigen Abständen eine Depot-Cortison-Spritze bekommt. Manchmal mit dreimonatigem Abstand und manchmal erst nach sechs Monaten. Also, dass es die Lebenszeit verkürzt, kann ich nicht so ganz glauben.

    • Huhu Birgit,
      ich hoffe auch, dass wir in besseren Händen sind, aber bislang war ich dort in der Vertretung immer sehr zufrieden. Habe halt nur nicht gewechselt, weil ich bislang keinen Grund sah und das andere zugegebenermaßen ja auch so schön praktisch nah war *hüstel*
      Danke für die Info, dass Bandit auch schon so lange Cortison bekommt. Mit diesem Hintergrundwissen werde ich einer Cortison-Behandlung auf Dauer … sollte sie tatsächlich von Nöten sein … sehr gerne zustimmen, wenn sie Linus hilft :-)
      LG und Knuddler an Bandit und Nike :-)

  • Ja wird Zeit – weg da, der hat alles verspielt.
    Hoffentlich findet ihr einen guten Arzt. Unsere Dosies haben ja auch schon feststellen müssen, dass manche „Pferdedoktoren“, sorry so heißen die Großtierärzte bei uns, einfach zu unsensibel sind und sich nicht richtig mit den Problemen unserer Plüschies beschäftigen. Oder raten dazu einzuschläfern, wo man dann sagt „warum“. :haue: Wenn Mama und Oma damals auf den einen Doc gehört hätten, der den Moritz einschläfern wollte, nur weil er eine Wucherung im Ohr hat, dann hätte der Süße jetzt schon 4 Jahre auf dem Regenbogen gesessen, dabei ist alles wieder weggegangen und er erfreut sich bester Gesundheit!!!
    Die Dosies kennen uns wirklich am besten und wollen doch nur ein wenig Unterstützung und Hilfe, aber das ist wohl zu viel verlangt – sind ja bloß Katzen :motz: Dabei sind Tierärzte, die selber Katzen haben oder züchten, doch die Besten – sehr einfühlsam und sie versuchen wirklich alles – leider ist die Dame schon hoch in den 70igern – behandelt immer noch (aus der Freude am Helfen) aber OP’s macht sie nicht mehr, wegen der fehlenden Sehkraft – schade, dass solch aussterben. :-(
    Schnurrer Engel und Teufel

    • Huhu Engel und Teufel,
      in der neuen Praxis ist es auf jeden Fall sehr gut, dass dort 3 behandelnde Ärzte sind. So sprechen die mit Sicherheit viele Dinge auch untereinander ab und holen sich gegenseitig Bestätigung oder Anregungen. Das kann nur von Vorteil sein finde ich :-)
      Tja, einen züchtenden Tierarzt kenn ich leider nicht, aber das Wissen, dass unsere neue Tierärztin auch schon Katzen hatte (ob aktuell auch noch, das habe ich noch nicht in Erfahrung gebracht) beruhigt.
      LG Frauke

  • Hallo Frauke,
    nun habe ich mal wieder eine Runde im WWW gemacht. Also irgendwie kommt mir das alles bekannt vor :kopfkratz: . Wiir haben auch mitlerweile den 6. Tierarzt :traurignick: . Auch ich habe immer wieder feststellen müssen das Tierärzte einen nicht für voll nehmen. Schlimm fand ich eigentlich als Mona krank wurde ,erst gewisse sachen Untersucht gemacht wurden nachdem ich darauf bestanden habe, und wie unangenehm es dem Tierarzt war als ich Recht hatte, kannst Du dir ja vorstellen :mrgreen: . Leider geht es ja immer zu lasten des Tieres und natürlich dem Portemonaie. Auch wir haben jetzt eine Tierärztin seit einem Jahr wo wir durch zufall hingekommen sind, sie hatte Notdienst und war in der Nähe. Ich habe auch Heute noch das Gefühl bei Ihr ,sie hört mir zu ,gibt vernünftig antwort und ich kann 100x fragen ohne das sie gleich generft ist. Und Mona bekommt auch seit fast 5 Jahren Cortison, und ist 15 Jahre alt. Auf jeden fall wünsche ich Linus alles Gute ,und das er nun ganz schnell wieder Fit wird :wink1:
    LG
    Tina

    • Hi Tina,
      den 6. Tierarzt ? Wow ! Das ist ne Menge. Einen richtig festen hatten wir erst 2 und wenn der eine mit der Zeit nicht so nachlässig geworden wäre, wären wir dort ja auch noch. Ich hoffe, wir sind jetzt für lange Zeit an der richtigen Adresse :-)
      Bei der letzten Tierärztin hatte ich eher das Gefühl, dass sie unnnötige Dinge tat, aber wie schon gesagt … man ist ja auf deren Wissen angewiesen.
      Es macht mir auf jeden Fall Mut, dass auch Mona jetzt schon länger ohne Probleme Cortison bekommt. Ich hoffe aber, dass Linus ohne auskommt. Das Geben der Medikamente findet er nämlich sehr blöd ;-)
      LG Frauke

  • Ach du lieber je, da klingt wirklich zu recht eine Menge Wut mit. Ist wirklich unglaublich, wie überheblich die Ärztin rüberkommt. Wir sind zum Glück ganz zufrieden mit unserer Praxis (soweit wir Katzis halt mit einem Tierarzt zufrieden sein können). Wir wohnen ja in einem kleineren Ort, hier gibt es nur diese eine Praxis. In den umliegenden Orten sind natürlich noch welche aber die sind weiter weg. In unserer Praxis sind 3 Ärtze in drei Altersklassen, so kann von jeder Wissens- und Erfahrungsstufe etwas eingebracht werden. Ich hoffe für euch, dass es bei euch jetzt in der neuen Praxis gut läuft und sowohl Wissen als auch Interesse für die Erfahrungen des Halters einbezogen werden!

    • Huhu Bonnie und Columbus :-)

      Wir sind ja nicht weit von Köln und Bonn entfernt, sodass wir an der Anzahl von vorhandenen Tierärztin in der Umgebung nicht klagen können, auch wenn wir selbst eigentlich ländlich wohnen.
      Ich hoffe auch sehr, dass wir jetzt die richtige Praxis gefunden haben.

      LG Frauke

  • Ach mensch, was ist das denn für eine Geschichte! Da hat man absolutes Vertrauen zu seinem Tierarzt – und wird am Ende doch enttäuscht. Ist wie bei „unseren“ Ärzten. Da gibt es auch gute und weniger gute.
    Ich hoffe – und wünsche euch – , dass nun endlich mal Ruhe einkehrt. Dass die Tiere mal eine Weile gesund bleiben und ihr aufatmen könnt. So ist doch ständig was los bei euch und die Sorgen hören nicht auf.
    Liebe Grüße von Kerstin.

    • Huhu Kerstin,

      ich hoffe, wir befinden uns mit Linus nun auf einem guten Weg. Die Zeit wird es zeigen :-) El Nino hat übrigens seit ewigen Wochen nicht mehr gepieselt … keine Ahnung was das für eine Phase war :-)

      LG Frauke

  • Ich lese jetzt erst gerade davon. Armer Linus.
    TÄ sind so ne Sache. Mit meiner aktuellen bin ich ja auch nicht so zufrieden, vor 2 Jahren habe ich dann gewechselt, aber da hatte ich immer das Gefühl, sie will mir nur mein Geld aus der Tasche ziehen. Außerdem hat es mich gestört, dass ihre Freigänger-Katze durch den Behandlungsraum maschierte.
    Nachdem Artos auch alles andere als angenehm zu fahren ist, bin ich wieder zurück zu meiner alten.

    • Huhu Heike,

      wow, das war ja ein richtiger Kommentiermarathon … Dankeschön :-)

      Den richtigen Arzt für sich oder die Katzis zu finden, ist es schwer. Ich hoffe so sehr, dass wir nun am richtigen Platz sind. Im Hinblick darauf habe ich aber ein richtig gutes Gefühl. Bei der letzten Tierärztin fühlte ich mich zwar auch ganz wohl am Anfang, aber so ein positives Gefühl wie jetzt, hatte ich dabei nicht. Das mit der Freigängerkatze sehe ich jetzt nicht so wild. Solange sie nicht auf den Behandlungstisch darf und der sollte ja nach jedem Tier ordentlich gereinigt werden, kann ja eigentlich nix passieren, solange sie die Patienten auch ignoriert. Wir kennen auch eine Praxis, wo das üblich ist und das war nie ein Problem, da unsere Katzis auch völlig mit sich und dem Tierarzt beschäftigt sind und die Katze nie eines Blickes gewürdigt haben. Solange man die Katze auf Bitte des Patientenbesitzers auch raustun würde, wäre es ja auch in Ordnung.

      LG Frauke

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