– eine fotografierende Rheinländerin im Vorgebirge mit GöGa & den Orienauten –
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Erstausstattung

Eine Urlaubspflege ist gefunden, die Familie hat keine Katzenhaarallergie, die richtige Katze ausgesucht ? Dann kann es ja losgehen :-)

Zur Erstausstattung gehört zunächst einmal …

 

1. Transportbox

… mit der Sie die Katze nicht nur abholen, sondern mit der Sie sie auch zum Tierarzt transportieren.

Mein Tipp:

Kaufen Sie eine Transportbox, wo Sie die Katze von mehreren Stellen aus hinaus- oder hineinheben können. Unsere Transportboxen z. B. haben ein abnehmbares Oberteil, welches beim Tierarzt bei Standarduntersuchungen nur abgenommen wird und die Tiere in der Box sitzen bleiben können.

 

2. Katzentoilette

Hier gibt es zahlreiche Varianten im Angebot. Viele sind für eine z. B. sehr groß werdende Rasse wie die Maine Coon oder die Norweger auf Dauer zu klein. Da Katzen gerne im Katzenstreu buddeln geht beim Scharren oft eine Menge über den Rand der Toilette hinaus. Dafür gibt es z. B. extra Toiletten mit Deckel und evtl. einer Schwingtür, die man je nach Bedarf herausnehmen kann. Auch die Toiletten mit Deckel sind oft für großwüchsige Katzen auf Dauer nach oben hin einfach zu klein.

Mein Tipp:

Besorgen Sie sich aus dem Baumarkt eine hohe Mörtelwanne oder einen rechteckigen etwas höheren Wäschekorb und befüllen Sie diesen mit Streu. Es passt mehr Streu hinein, die Tiere können schön buddeln und nichts geht über den hohen Rand hinaus. Große Tiere haben zudem wirklich Platz. Für kleine Kitten sind diese Varianten aufgrund des hohen Einstiegsrandes natürlich noch nicht geeignet.

 

3. Katzenstreu und Katzenstreuschaufel

Auch hier bietet der Markt eine Vielzahl verschiedener Streus an. Am sinnvollsten sind hier sogenannte Klumpstreus. Der Urin und die Häufchen werden im Streu in einem Klumpen gefangen und man entfernt nur diese täglich aus dem Katzenklo. Der Rest des Streus verbleibt. Wöchentlich sollte man die Katzenklos nur einmal zusätzlich heiß auswaschen und hinterher mit dem verblieben Streu wieder auffüllen. Auch wenn auf den Packungen meist weniger steht, haben wir die Erfahrung gemacht, dass das Füllmaß 10 cm Streu nicht unterschreiten sollte. Ein gutes Katzenstreu sollte gut klumpen, staubarm sein und eine gute Geruchsbindung haben.

Mein Tipp:

Das absolut beste Streu was der Markt nach unserer Meinung zu bieten hat, ist Golden Grey Master. Leider ist es nur über das Internet erhältlich und kostet auch etwas mehr (16 kg = 13,50 EUR)

Als billigere und nicht ganz so gute Alternative können wir vom Fressnapf noch Premiere Exellent nennen (16 kg = 10,00 EUR). Noch billiger und auch nicht ganz so qualitativ, aber immer noch akzeptabel, ist “Mein Bestes ultra“ vom DM Markt (6 l = 2,45 EUR). Es hat die gleiche Konsistenz wie Golden Grey und Premiere Excellent.

 

4. Fressnäpfe

Obwohl es im Handel wirklich viele zum Teil sehr schöne Näpfe gibt, sind diese nicht unbedingt notwendig. Ein ausgedienter Dessertteller etc. tut es in der Regel auch. Nur einige kleine Dinge sollte man bei der Wahl der Näpfe beachten. Der Napf sollte so groß sein, dass die Katze beim Fressen mit den Schnurrhaaren nicht ständig den Rand berührt. Das ist für die Katze weniger angenehm. Außerdem sollten die Näpfe möglichst aus einem geschmacksneutralen Material hergestellt sein. Keramik und Glas eignen sich am besten hierfür. Plastiknäpfe sondern oftmals auf Dauer in Verbindung mit darin befindlichem Futter / Wasser Schweröle etc. ab, die bei der Herstellung verwendet wurden.

 

5. Trinknapf

Für den Trinknapf gilt das gleiche wie für die Fressnäpfe. Erwähnenswert ist hier noch, dass Katzen fließendes Wasser sehr lieben und bei einer Fütterung mit Trockenfutter täglich ausreichend Wasser benötigen. Zum Trinken animieren kann man sie z. B. sehr gut mit kleinen Zimmerbrunnen oder einem im Handel erhältlichen Trinkbrunnen für Tiere, wie dem Pet Foundation vom Fressnapf.

Mein Tipp:

Gönnen Sie Ihrer Katze einen kleinen Zimmerbrunnen. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass die Tiere wirklich mehr trinken, seitdem sie dieses fließende Wasser zur Verfügung haben. Außerdem sollten Trinknäpfe NIE neben den Fressnäpfen stehen, sondern an strategisch günstigen Punkten. Katzen lieben es, zu ihren Wasserstätten zu „pilgern“. Stellen Sie den Wassernapf dort hin, wo die Katze täglich öfters vorbei kommt, wenn sie durch die Wohnung streift !

 

6. Futter

Das Thema Futer ist ganz schön verwirrend und vielfältig. Fragen Sie 10 Katzenhalter und Sie bekommen 10 unterschiedliche Meinungen. Im Handel erhältlich ist das sogenannte Trockenfutter und das Nassfutter. Beides gibt es in jeglicher Qualität. Beim Futter muss jeder selbst seinen Weg finden. Sie finden einen Bericht zum Katzenfutter auch in der Rubrik “Kleine Katzenkunde”.

 

7. Spielzeug

Eine Katze, gerade wenn es sich um eine reine Wohnungskatze handelt, braucht Beschäftigung. Im Handel findet man unzählige Katzenspielzeuge. Es ist oft einfach Geschmackssache was die einzelne Katze bevorzugt. Beliebt sind sehr oft mit Katzenminze oder Baldrianwurzeln gefüllte Spielzeuge.

Mein Tipp:

Oft sind es die einfachsten Sachen mit denen man eine Katze beschäftigen kann. Man braucht gar nicht lange suchen. Pfeifenreiniger kann man wunderbar ineinander verflechten und zur Verfügung stellen. Ein Papierkügelchen ist oft auch sehr beliebt. Oder der Korken der letzten Weinflasche. Ein ausgedienter Tischtennisball klackert sehr schön und regt auch zum Spielen an. Das schönste Spielzeug ist natürlich ein kätzischer Partner.

 

8. Kratzbaum

Katzen wetzen ihre Krallen aus mehreren Gründen. Zunächst streifen sie hierbei die alten Hornreste über ihren runderneuerten Krallen ab. Ein weiterer Grund ist jedoch, dass Katzen durch Drüsen an den Fußballen auch ihr Revier markieren, welche beim Kratzen an Gegenständen aktiviert werden. Damit Ihre Möbel und Tapeten nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, ist es zwingend notwendig, einer Katze genügend Kratzmöglichkeiten in Form von Kratzbäumen, Eckwandschonern etc. zur Verfügung zu stellen.

Mein Tipp:

Achten Sie beim Kauf eines Kratzbaumes auf dessen Qualität. Besser direkt etwas tiefer in die Tasche greifen, als ein Billigangebot zu kaufen, das nach 1 Jahr nicht mehr zu gebrauchen ist. Die Säulen des Kratzbaumes sollten für erwachsene Katzen mindestens einen Durchmesser von 10 cm haben, um genügend Stabilität zu sichern. Des weiteren sollte der Kratzbaum, sofern es sich nicht um einen sogenannten Deckenspanner handelt, eine ausreichend große Bodenplatte besitzen, damit dieser nicht im Spiel von den Katzen umgeworfen werden kann. Wenn ein 8 kg schwerer Maine Coon in vollem Galopp an den Kratzbaum springt, sollte der schon etwas entgegen zu setzen haben.

 

9. Bürste

Je nach Fellbeschaffenheit benötigt man eine geeignete Bürste für das Fell des Lieblings. Hier sollte man sich im Fachhandel beraten lassen. Fragen Sie evtl. Ihren Züchter danach.