Franzi … stets bedacht, dem Menschen zu gefallen und zu Diensten zu sein …

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Bens Weggefährtin über mehrere Jahre … Franzi, Maus, Wilde Hummel …
Für immer in meinem Herzen und meiner Erinnerung …

 Wenn Du bei Nacht zum Himmel emporschaust,
dann werde ich auf dem schönsten
der vielen, vielen Sterne sitzen
und zu Dir herabwinken.
Ich werde Dir Trost und Licht senden,
damit Du mich in Deiner Welt
sehen kannst und nicht vergisst.
Traurig sollst Du aber nicht mehr sein,
denn schau nur:
Ich habe jetzt einen eigenen Stern !

 

Meine über alles geliebte Franzi-Omi ist am Dienstagabend, dem 09.02.2010 für immer eingeschlafen.

Franzis Herrchen hatte mich bereits ca. 3 Wochen vorher darüber informiert, dass er sie in der nächsten Zeit erlösen wird und ich bat ihn darum, mir das genaue Datum nicht zu sagen. Ich hätte mich sonst am besagten Tag total verrückt gemacht und bis dahin hätte ich ihr jeden Tag nicht mehr mit einem “Es-ist-alles-in-Ordnung-Gefühl” gegenüber treten können und das wollte ich nicht. Ich wollte nicht, dass Franzi vorher merkt, dass etwas nicht stimmt. So habe ich langsam in den letzten Wochen Tag für Tag ein bisschen mehr Abschied nehmen können und hatte etwas Zeit, mich an den Gedanken zu gewöhnen.

Franzi hatte Krebs, der größte Tumor (männerfaustgroß) befand sich am linken Hinterlauf. Schmerzen schien sie bis zuletzt nicht zu haben, aber das Laufen und auf die Beine kommen wurde von Tag zu Tag beschwerlicher. Sie war ja sowieso mit 13 Jahren und ihrer Arthrose nicht mehr wirklich fit auf den Beinen.

 

Geliebte Franzi-Maus, 

als ich gestern Nachmittag kam, um Ben zum Spaziergang abzuholen und du mir nicht wie sonst mehr schlecht als recht entgegen gelaufen kamst, da wusste ich es. Mein Mädchen ist nicht mehr da. Der Blick von deinem Herrchen sprach Bände. Eine kurze Frage und ich musste der Wahrheit ins Auge sehen. 

Ich vermiss dich so unendlich … 12 1/2 Jahre deines Lebens haben wir uns gekannt und du hast mich so abgöttig geliebt wie ich dich. Auch wenn du “nur” mein Pflegewauzi warst, so warst du doch eher immer wie ein eigener Hund. Wir sind zusammen in den Urlaub gefahren und habe viele glückliche Stunden miteinander verbracht. Ich kann mich an so viele schöne Momente mit dir erinnern, als wäre es gestern gewesen. Wenn ich all deine Bilder betrachte, weiß ich noch genau wo und wie sie entstanden sind und was wir dort gemacht haben. Du hast immer alles für mich getan und wolltest mir immer alles recht machen. Manchmal habe ich mir gewünscht, du würdest mehr Hund sein und würdest auch mal liebenswerten Mist bauen, so wie Ben das tut. Aber du warst immer darauf bedacht, mir zu gefallen. 

Ben scheint bislang gut damit zurecht zu kommen, dass du fort bist. Ich weiß nicht, ob er vielleicht weiß, wo du bist und was geschehen ist. Zu Hause benimmt er sich im Moment völlig normal. Als wäre er schon immer alleine gewesen. Nur beim ersten Spaziergang danach, hat er sich ständig umgeblickt, als würde er sagen “da fehlt doch was”. 

Aber du kennst ihn ja … er hält sich für den King und genießt wohl, jetzt alleine im Mittelpunkt zu stehen. So ist er halt. Wie oft hat er dich einfach über den Haufen gerannt, wenn ich ihn zum Spaziergang abgeholt habe und du nicht mehr schnell genug aus dem Weg kamst … respektloser Rüpel … er hat ja nicht umsonst den Spitznamen “Ben-mit-dem-Kopf-durch-die-Wand”. Rudelverhalten hat es bei euch beiden nie gegeben, ihr habt euch toleriert und im gleichen Haus gewohnt … mehr war zwischen euch leider nie. 

Meine Süße du läufst jetzt wieder unbeschwert über die bunten Wiesen im Regenbogenland … zusammen mit deinem liebsten Freund Joe, der dir vor 2 Jahren voraus gegangen ist. Nun kannst du ihn wieder mit Vorliebe beim Laufen in den Hintern kneifen. Aber sei nicht ganz so grob mit ihm. 

Meine Maus … vergiss mich nicht. 

Du bist für immer in meinem Herzen eingeschlossen.
Deine Frauke

 

 Das war die Franzi-Maus zu ihren Lebzeiten …

Hallöchen zusammen … mein Name ist Franzi. Ich gehöre zwar nicht direkt zum Haushalt der Orienauten, bin aber gut mit ihnen und ihrer Dosine bekannt. Leider hat Frauke ja zur Zeit nicht die Möglichkeit einen eigenen Hund zu halten, denn schließlich geht sie bis nachmittags arbeiten. Aber das ist auch gut so … wofür hat sie schließlich mich und Ben.

Ich habe Frauke 1997 kennen gelernt. Ihr seht also … wir kennen uns wirklich schon lange. Und deshalb hab ich meine eigene Seite hier bei den Orienauten auch redlich verdient.

Meine Besitzer waren meinem damaligen Temperament einfach nicht gewachsen und bekamen mich auch nicht wirklich erzogen. So wandten sie sich schließlich an Frauke, von der sie wussten, dass sie auch für andere Leute Hunde erzieht. Damals hatte Frauke noch einen eigenen Hund … den Kevin. Der ist allerdings schon seit 1999 tot … er war halt auch nicht mehr der Jüngste … das waren noch Zeiten.

Tja und nachdem Frauke mich erzogen hatte (jaaaa, ich habe sogar eine Begleithundeprüfung abgelegt *stolzguck*), blieb es einfach dabei, dass sie mich regelmäßig zum Spazierengehen mitnahm.

Seit Oktober 2006 teile ich mir mein Zuhause mit Ben. Er hat seine eigene Seite und erzählt dort über sich selbst.

Ich bin mittlerweile leider nicht mehr die Jüngste. Die Knochen spielen nicht mehr mit. Wie heißt es so schön … der Wille ist da, aber das Fleisch ist schwach. Und so gehe ich seit Sommer 2008 nicht mehr mit spazieren, wenn Frauke kommt. Ben braucht einfach viel mehr Bewegung und wenn sie mich mitnimmt, dann kommen wir nicht wirklich von der Stelle und werden Ben nicht gerecht. Aber ich habe ja einen riesengroßen Garten, in dem ich mich oft und gerne aufhalte. Das reicht mir und meinen müden Knochen mittlerweile an Bewegung.

Mein allerbester Freund war Joe.. Er musste leider am 26.03.2008 im Alter von 11 Jahren den Weg über die Regenbogenbrücke gehen. Nach 2 Bandscheiben-OP’s musste er doch letztendlich von seinem Leiden erlöst werden. Joe und ich kannten uns von Welpenbeinen an. Ich bin nur 8 Wochen früher auf die Welt gekommen und wir wuchsen zusammen auf und wurden zusammen alt. Joe’s Frauchen und Frauke sind befreundet und wir gingen deshalb mehrmals in der Woche zusammen spazieren. Zuletzt wollten seine Knochen aber einfach nicht mehr mitspielen. Ich vermisse dich ganz doll, aber wir werden uns wiedersehen.

Ich verstehe mich mit allem was vier Beine hat, auch wenn es nicht unbedingt ein Hund ist. Hunde ignoriere ich größtenteils sogar. Spielen mit einem anderen Hund kam auch in meiner Jugend gar nicht in Frage. Viel lieber beschäftige ich mich seit Kindesbeinen an mit Menschen … das liegt mir einfach mehr.

Meine Lieblingsbeschäftigungen waren das Spielen mit Stöckchen und anderem Spielzeug und auch schwimmen fand ich immer klasse.

 

 

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