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Regenbogen-Linus

Fast 6 Jahre später bist du deiner Schwester Leah nun in den Himmel gefolgt !

In 5 Wochen wärst du 16 Jahre alt geworden, doch es sollte nicht mehr so sein.
Unsere gemeinsame, wunderbare Zeit ist zu Ende und es tut einfach nur so wahnsinnig weh !
Du fehlst einfach überall, denn du warst überall dabei … unser Traumkater !
Und nicht nur uns fehlst du … auch die Ories suchen dich und verstehen nicht.

Eine riesiges Loch in unseren Herzen kann nicht mehr gefüllt werden !

Ein bösartiges und irreparables Karzinom am Blasenausgang hat uns gestern unseren Schatz für immer genommen !

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserem Leben.
Drum wird uns dieses Blatt allein,
auch immer wieder fehlen !

 

 

Unser Hase zu seinen Lebzeiten !

2016-09-fca-0132

Linus- der Clown
Rufnamen: Linus (wenn er was angestellt hat), Hase, Speckmops …
Siam-EKH-Mix
black/white (na schwarz-weiß halt)
Das Licht der Welt erblickt habe ich am: 03.06.2001

 

Hallo, darf ich mich vorstellen ?

Also ich bin der Linus … aber alle sagen nur Hase zu mir. Ich weiß zwar nicht, was ich mit einem Hasen gemeinsam habe, aber irgendwie kam der Spitzname mal zustande. Unsere Regenbogen-Leah war meine Schwester und ich vermisse sie ganz dolle.

Laut Frauke bin ich ein richtiger Clown.

Naja, ich will halt immer auffallen und wenn man mich nicht beachtet, wie es mir nunmal zusteht, dann mache ich schonmal allerhand dumme Sachen.

Man sagt ich wäre ein Kaugummikater. Einer der festklebt, wenn er schmusen möchte. Jaaa, da wird man mich so schnell nicht wieder los und man sollte Zeit mitbringen, denn wenn ich es mir erst einmal bequem gemacht habe, dann kann es dauern, bis ich freiwillig wieder aufstehe. Schnurren kann ich wie ein Träkker (Traktor) sagt Frauke immer. Vor allem in meiner Lieblingsposition … auf dem Rücken liegend … alle 4 Pfoten nach oben gestreckt und Bauch kraulen lassen … herrlich.

Mein liebster Freund hier im Haushalt ist der Yuri. Mit dem kann ich so richtig toll um die Wette rennen. Leider muss ich ihn ja mit Nino teilen, das finde ich weniger schön und deshalb weigere ich mich bis heute standhaft, mich mit Nino anzufreunden. Ich ignoriere ihn weitestgehend sehr erfolgreich *ggg*

Mein ärgster Feind hier im Haushalt ist dieses schwarze lärmende Ungetüm, was in unserer Abstellkammer wohnt. Ab und an lässt Frauke es raus und läuft damit durch die Wohnung. Das ernährt sich von Katzen, da bin ich ganz sicher, denn schließlich saugt das mit Vorliebe all unsere schönen Haare auf, die wir in der Wohnung verteilen und wenn es könnte, würde es bestimmt auch mich fressen. Also verschwinde ich lieber, solange das Ding draußen ist, denn ganz oben auf den Kleiderschrank kommt es nicht … hoffe ich.

So, das soll jetzt erst einmal alles sein, um mich ein wenig kennen zu lernen.

Was ich mag:

Rohfutter (am liebsten Geflügel), Nassfutter, gekochten Schinken, ESSEN in jeglicher Form, kuscheln mit Frauke und Peter … stundenlang, Bauch kraulen, auf dem Arm sein, mit dem Laserpointer spielen, mit Yuri spielen.

Was ich nicht mag:

Staatsfeind Nr. 1 … der Staubsauger, fremden Besuch.

Und das sagt meine Dosi über mich:

Linus ist der große Junge. Wenn er aufdreht, dann geht alles in Deckung, denn wenn er loslegt, dann steht man besser nicht im Weg. Linus kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechen und ihn zum Kuscheln auffordern, er hat immer Lust dazu und ist darin absolut ausdauernd. Häufig muss man ihn schließlich von seinem Arm absetzen, weil man dann doch Zeit für etwas anderes benötigt. In unserer Katzengruppe teilt er sich mit Yuri den Chefposten. Nino akzeptiert ihn als Chef völlig, denn wenn es darauf ankommt, dann lässt er ganz klar den Boss raushängen. Ganz im Gegensatz zu Yuri, der eigentlich immer darauf bedacht ist, mit niemandem Ärger zu haben. Dafür, dass Linus hier der Boss ist, ist er aber auch die größte Schissbuchse, wenn es an der Tür klingelt. Er braucht von allen Katzis am längsten, um sich fremden Besuch zu zeigen, häufig bekommen Fremde ihn auch gar nicht zu Gesicht, wenn sie nicht lange bei uns sind.

Er liebt seinen Laserpointer über alles und er hört das Klimpern des Anhängers auch im tiefsten Schlaf.